Bewegung im EU-Beitrittsprozess der T端rkei?

W辰hrend seines Aufenthaltes in der Provinz Van in der Ostt端rkei sprach Ripert 端ber die Ziele seines Besuchs. Es reicht nicht aus, die Verhandlungen von Br端ssel aus zu f端hren. Auch erhalten wir aus Istanbul und Ankara nicht immer eindeutige Informationen zur Lage vor Ort, daher wollte ich mir selbst ein Bild machen. Zudem m旦chte ich den Menschen in Van nach dem hisiegen Erdbeben im letzten Jahr die Solidarit辰t der EU zeigen. Da die T端rkei ein vollwertiger EU-Beitrittskandidat sei, m端sse er alle sozialen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Regionen im Auge behalten.

Der Vorsitzende der T端rkei-Delegation erl辰uterte auch das Verh辰ltnis zwischen der EU und der T端rkei: Wir sind uns bewusst, dass die Verhandlungen sehr langsam voranschreiten. Es besteht kein Zweifel, dass wir die T端rkei in die EU aufnehmen wollen. Die positiven Entwicklungen sind deutlich zu erkennen. Ripert berichtete, dass 80 % der Investitionen in der T端rkei aus EU-Mitgliedsl辰ndern kommen und die EU in diesem Jahr zudem 端ber 850 Mio. Euro zur Verf端gung gestellt hat, um den Lebensstandard der Menschen in der T端rkei zu verbessern. Die neuen Visaregelungen h辰tten den Beitrittsprozess beschleunigt: Es dauert nicht mehr lange, bis wir die T端rkei in der EU sehen werden.“

Der franz旦sische Diplomat Ripert, der seit 2011 der T端rkei-Delegation der EU vorsitzt, betonte, dass die wirtschaftlichen Bed端rfnisse und der Bedarf an gesellschaftlicher Entwicklung in den ost- und s端dostanatolischen Regionen im landesweiten Vergleich am gr旦ten seien. Daher werde die EU verst辰rkt in diesen Regionen Aufbauhilfe leisten.

bersetzt von Meryem G旦kta