Bodenoffensive auf türkischem und irakischem Gebiet

Begleitet wurde die Bodenoffensive durch F-16-Kampfflugzeuge, die PKK-Stellungen in den Bergen von Kandil im Nordirak bombardierten.

Bei einer ähnlichen Operation wurden ebenfalls am Dienstag 3 PKK-Kämpfer in der südöstlichen Provinz Şırnak getötet. Türkische Sicherheitskräfte gingen dort gezielt gegen Verstecke der Terroristen vor.

Kampfjets und Kampfhelikopter bombardierten außerdem PKK-Stellungen in den Çoban-Bergen in Beytüşşebap, einem Distrikt der Provinz Şırnak an der Grenze zu Irak und Syrien, die als Unruheherd gilt.

Das Büro des Gouverneurs von Şırnak erklärte, dass die Operationen am 6. November eingeleitet wurden und die Unterstützung der Menschen in der Region fortgesetzt würde. Die jetzige Bodenoffensive und das Bombardement von Verstecken kann als Versuch gewertet werden, die PKK vor dem Wintereinbruch strukturell zu schwächen.

Im Osten der Türkei kam es in den letzten Tagen unterdessen zu einer Verhaftungswelle gegen mutmaßliche PKK-Unterstützer. In der Vergangenheit waren wiederholt Schulen und Universitäten in den östlichen und süd-östlichen Provinzen angegriffen und teilweise zerstört worden.

Türkische Luftangriffe auf irakischem Territorium hatten in der Vergangenheit zu Spannungen zwischen der irakischen Zentralregierung und Ankara geführt.