Erfolg durch Zusammenarbeit

Der Bund der t체rkischen Unternehmer und Industriellen (TUSKON) hat k체rzlich das T체rkisch-Chinesische Handels- und Investitionsforum abgehalten. Anlass war das 41. Jubil채um der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der T체rkei und dem Reich der Mitte. Das Forum bot t체rkischen und chinesischen Unternehmern die M철glichkeit, Gesch채ftskontakte zu kn체pfen.

Der TUSKON-Vorsitzende R캇zanur Meral wies in seiner Ansprache auf die Er철ffnung des vierten TUSKON-Auslandsb체ros in Peking an. Neben der angestrebten Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmern 채u횩erte Meral den Wunsch, k체nftig auch verst채rkt vor allem in Afrika, auf dem Balkan, in Zentralasaien und im Nahen Osten Handelsbeziehungen auf- und ausbauen zu k철nnen.

Seit 체ber 30 Jahren habe China durch seine Au횩enhandelspolitik wirtschaftliche Erfolge erzielt und sei heute wirtschaftlich gesehen eine der wichtigsten M채chte der Welt. Alleine das Wirtschaftswachstum im Jahre 2012 stimme zuversichtlich, dass China in den kommenden Jahren wieder seine prognostizierte Wachstumsrate erreichen werde. 얮rotz des wirtschaftlichen Abschwungs in den letzten Jahren hat China seine Investitionen im Ausland erh철ht und dies hat auch unser Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit China geweckt. Obwohl das Land in der ersten H채lfte des laufenden Jahres seinen Au횩enhandel verst채rkt hat, sind die Handelsbeziehungen mit der T체rkei noch nicht auf dem erw체nschten Stand, sagte Meral.

Durch das stabile Wachstum der letzten zehn Jahre sei das Vertrauen in die T체rkei gestiegen. Mit den infrastrukturellen Verbesserungen und Gesetzes채nderungen in dieser Zeit w채re der Weg f체r ausl채ndische Investoren geebnet worden. W채hrend 2003 in der T체rkei im Schnitt alle 38 Tage eine Firma gegr체ndet worden w채re, gesch채he dies heute jeden sechsten Tag. Gemeinsam mit der geo-strategischen Bedeutung der T체rkei zeige diese Statistik, dass sie zum wirtschaftlich und politisch aktivsten Land der Region geworden sei. Daher verwendeten heute viele globale Unternehmen die T체rkei als Basis-St체tzpunkt. Durch verst채rkte Zusammenarbeit mit China solle diese Position weiter ausgebaut werden.

Die T체rkei habe auf Grund ihrer geographischen Lage eine Br체ckenfunktion. Es best체nden enge Verbindungen sowohl nach Europa als auch nach Asien. 얛ie T체rkei und China sollten eine Marktforschung in Drittl채ndern durchf체hren, legte der Pr채sident des Chinesischen Rates zur F철rderung des Internationalen Handel (CCPIT), Wan Jifei, nahe. Dieser Rat werde sich k체nftig noch st채rker f체r den Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der T체rkei einsetzen, so Jifei. Au횩erdem hoffe er auf langfristige Handelsvereinbarungen.

얭eit langem pflegen wir freundschaftliche Beziehungen. Die wirtschaftlichen und kommerziellen Programme, die wir gemeinsam organisiert haben, sind von gro횩er Bedeutung. F체r den Erfolg der Handelsbeziehungen zwischen beiden L채ndern werden wir arbeiten. Ich bin mit 체ber 30 Unternehmern aus den Bereichen Energie, Maschinenbau, Baumaterialien und aus der Nahrungsbranche angereist. Auf ihre Zusammenarbeit mit t체rkischen Unternehmern legen wir gro횩en Wert. Die Intensivierung unserer Handelsbeziehungen w체rde eine Win-Win-Situation schaffen.“