„Gemeinsamkeiten trotz kultureller Unterschiede“

Berlin – Der von Vertretern der Berliner Şehitlik-Moscheegemeinde empfangene Gauck erkundigte sich vor Ort unter anderem über die Imamausbildung und die Sprache der Predigt.

„Wir mögen uns kulturell fremd sein, aber es gibt auch viele Dinge, die uns verbinden”, sagte der Bundespräsident und wies daraufhin, dass man trotz kultureller und religiöser Unterschiede die gemeinsamen Seiten hervorheben sollte. Dazu gehöre, für die Errungenschaften der Aufklärung, Demokratie und Freiheit einzustehen.

In Begleitung seiner Lebenspartnerin Daniela Schadt und des regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit (SPD) erwähnte Gauck, dass es höchste Zeit für den Besuch gewesen sei und er sich über die Begegnung vor allem mit den jungen Muslimen sehr gefreut habe.

Auch die Moscheegemeinde freute sich über den hohen Besuch. „Das ist das größte Geschenk, das Sie den Muslimen in Berlin und Deutschland machen konnten“, sagte Gemeindevorstand Ender Çetin über den Besuch.

Tayfun Girgin