Istanbul lädt Südkorea zum zentralasiatischen Wirtschaftsforum

Am heutigen Dienstag startet das -zentralasiatische in . In diesem Jahr ist ausgewählter Kooperationspartner der . Innerhalb des Kooperationsforums diskutieren beide Länder ihre jeweiligen Möglichkeiten und Chancen in den Baubranchen der Zukunftsmärkte Usbekistan, Kirgistan und Tadschikistan.

Das wirtschaftliche Datenwerk der drei Turkvölker in Zentralasien kann sich im internationalen Vergleich durchaus sehen lassen. Usbekistans Wirtschaft weist seit Jahren hohe Wachstumsraten aus. So legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2012 das neunte Jahr in Folge um mindestens 7% zu. Im Jahr 2012 wurde die gesamtwirtschaftliche Leistung des 2005 erreichten Niveaus um etwa 70% übertroffen. Für 2013 erwartet die Regierung ein Plus von circa 8%. Auch die Ökonomen der Weltbank und der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) rechnen mit Zuwachsraten von 6,5 bzw. 7,9%.

Ähnliches Potenzial ist auch in den kleineren Kirgistan und Tadschikistan erkennbar. Besonders seit 2010 zeigt sich nach den negativen Auswirkungen der globalen Finanzkrise 2009 auch eine deutliche wirtschaftliche Erholung. So wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2011 in Tadschikistan um 6,5 % und zuletzt 2012 um 6,4 %.

Der Signifikanz des Wirtschaftsforums entsprechend, werden der türkische Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan und der koreanische Minister für Infrastruktur, Land- und Transportwesen, Seunghwan Suh, an der Veranstaltung teilnehmen. Sie werden die Verhandlungen um mögliche türkisch-koreanische Kooperationsmodelle im Bauwesen begleiten und über Optionen zur Finanzierung von Firmen diskutieren.

Vertreter Usbekistans, Kirgistans und Tadschikistans werden ihre Regierungen vertreten und geplante Infrastrukturpläne in Istanbul präsentieren. Führungskräfte der Islamischen Entwicklungsbank (IDB) sowie der türkischen und koreanischen Eximbank werden die Verhandlungen mit der Präsentation adäquater Finanzierungsmodelle vervollständigen.

Die Türkei legt in letzter Zeit zuletzt verstärkt Wert auf eine engere politische, wirtschaftliche, aber auch militärische Zusammenarbeit mit den Turkstaaten Zentralasiens.