Konflikt an der türkisch-syrischen Grenze erwartet

Während einerseits auf diplomatischem Wege nach einer Lösung gesucht wird, warnte die UN andererseits vor einem Bürgerkrieg und die USA erklärte, dass die an Damaskus gebundenen Kräfte in Aleppo militärisch aufrüsten. Hillary Clinton wies darauf hin, dass die militärische Ansammlung in Aleppo als „rotes Licht für die Türkei“ zu deuten sei. In der Brookings Institution, einer Denkfabrik in den USA, wo Clinton gemeinsam mit Simon Peres als Vortragende auftrat, äußerte sie sich zu den Entwicklungen auf folgende Weise:„ Nach den uns gelieferten Informationen hat das syrische Regime in den letzten 24 bis 48 Stunden in der Umgebung um die Stadt Aleppo einen militärischen Sammelplatz gebildet. Das kann rotes Licht für die Türkei bedeuten, aus strategischer Sicht und in Bezug auf die nationalen Interessen. Aus diesem Grunde verfolgen wir diese Entwicklung sehr genau.“

Russlands Waffenlieferung ist besorgniserregend
Clinton fügte hinzu: „Die Nachricht über Russlands Waffenlieferung an Syrien ist besorgniserregend. Über die letzte Information, dass Russland die Angriffshubschrauber versendet hat, sind wir sehr besorgt. Das wird den Konflikt eskalieren lassen.“ Der syrische Außenminister bezichtigte die USA der Einmischung in nationale Angelegenheiten, der offenen Unterstützung von terroristischen Gruppen und der falschen Darstellung der Ereignisse vor der UN.

Syrien: Die Äußerungen der USA sind provokativ
Laut einer Nachricht der Agentur SANA wurde die Veröffentlichung seitens des amerikanischen Außenministeriums am Montag, der als „Sorge um einen Massenmord in Haffa seitens syrischer Kräfte “ betitelt wurde, kritisiert. Nach der Veröffentlichung stieg die Zahl der Angriffe terroristischer Gruppen auf Zivilisten in der Stadt.