Literatur

Neues Buch von Fethullah Gülen: „Was ich denke, was ich glaube“

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Überall auf der Welt teilen Menschen die Ideen und Werte des türkisch-islamischen Gelehrten Fethullah Gülen. Auch in Deutschland. Sie gründen Schulen, geben Nachhilfeunterricht, organisieren Nachbarschaftsinitiativen sowie interreligiöse und interkulturelle Dialoge. Mit diesem Engagement fördern sie gesellschaftliche Teilhabe und stärken ein pluralistisches Miteinander. Kritiker äußern sich jedoch regelmäßig skeptisch zu den Werten und Positionen Fethullah Gülens und treten dem Engagement der von ihm inspirierten Menschen mit Vorbehalten gegenüber. In seinem neuen Buch „Was ich denke, was ich glaube“ bezieht Fethullah Gülen Stellung zu den gesellschaftlichen und religiösen Kernfragen, die immer wieder in der öffentlichen Debatte auftauchen. Drei aktuelle Interviews sowie weitere Schlüsseltexte aus den letzten zehn Jahren machen deutlich, welche Positionen Gülen vertritt und warum das, was er denkt und glaubt, für viele Menschen wegweisend ist.

Denn gerade vor dem Hintergrund immer wieder vorgebrachter Vorwürfe und Vorbehalte ist eine fundierte und differenzierte Betrachtung der Äußerungen Fethullah Gülens unabdingbar. Im medialen Diskurs werden diese oft verkürzt oder einseitig dargestellt und als Anhaltspunkt bzw. Beweis für den „wahren“ Charakter der Hizmet-Bewegung angeführt. Zugegeben: die Sprache Gülens ist nicht immer leicht verständlich. Doch wenn man sich auf Gülens Ideen einlässt und sie nicht nur auf der Suche nach der nächsten skandalträchtigen Schlagzeile durchpflügt, entdeckt man nicht nur kontinuierliche Weiterentwicklungen seiner Positionen, sondern auch höchst differenzierte und historisch einfühlsame Analysen unserer Zeit und ihrer Herausforderungen. Dieses Buch dient dem Zweck, eine solche facettenreiche Auseinandersetzung zu ermöglichen. Denn viele Vorbehalte gegenüber Gülen und den vielen Menschen weltweit, die sich von ihm inspiriert fühlen, lösen sich dann auf, wenn man sich eingehender mit den betreffenden Positionen beschäftigt. Die folgenden Texte geben hierzu die Gelegenheit und widerlegen gängige Vorurteile gegenüber Gülen mit überraschender Klarheit.

Das Buch ist im Herder Verlag erschienen. Hier kann es bestellt werden.

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Ercan Karakoyun koordiniert die Arbeitsgruppe Hizmet in Deutschland und ist Vorsitzender der Stiftung Dialog und Bildung. Die Stiftung informiert über die Ursprünge, die Entwicklung und die Aktivitäten von Hizmet in Deutschland sowie über die Ideen und die Arbeit Fethullah Gülens. Sie dient als Ansprechpartner für Medien, Politik und Gesellschaft.