Mit Bildung gegen Armut

Die Schulen werden von dem Verein „Yavuz Selim-Bildungseinrichtungen“ geleitet. Eine Grundschule und ein Gymnasium für Mädchen sind noch in Planung. „Wir haben vor 15 Jahren mit 7 Schülern angefangen. Heute haben wir 7 Schulen mit 1700 Schülern”, sagte Adnan Demir, Geschäftsführer der Yavuz Selim-Bildungseinrichtungen bei der Eröffnungsfeier. Kalidou Diallo, der Bildungsminister von Senegal, bezeichnete die türkischen Schulen als Einrichtungen, die dafür sorgen, dass Gemeinsamkeiten weiterbestehen und entwickelt werden.

Bei der Eröffnungsfeier waren auch Gäste aus der Türkei anwesend. Ahmet Iyimaya, der Leiter der Gerechtigkeitskommission im türkischen Parlament, erklärte, die aus der Türkei gestreckte freiwillige Hand erbringe eine große Leistung für die Menschheit. „Bildung wird für eine Annäherung der beiden Länder sorgen. Wir befinden uns in einem Umfeld, wo unterschiedliche Farben, Kulturen und Religionen zusammenkommen. Wenn uns dieses Treffen vor Jahrhunderten gelungen wäre, hätten wir heute keine Kriege“, sagte Iyimaya.

Aslıhan Üğdül, die türkische Botschafterin in Senegal, sagte, die türkischen Schulen erfüllten eine ganz andere Rolle für die Zukunft dieses Landes erfüllen als andere Schulen, die vom Kolonialismus übrig geblieben sind. „Die Schüler, die die türkische Schulen absolvieren, werden führende Funktionen in ihrer Heimat erfüllen und die Armut wird nicht mehr die Realität dieses Landes sein“, sagte Üğdül.