Ringen um Fenerbahçe

Das Ringen um die Verhinderung des Zwangsabstiegs von Fenerbahçe İstanbul wegen des Manipulationsskandals im türkischen Fußball geht weiter. Wie die Zeitung Bugün berichtet, reiste der Vorsitzende der Türkischen Fußball-Föderation Mehmet Ali Aydınlar nach Zürich, um mit den UEFA-Verantwortlichen über die Angelegenheit zu beraten. Dem Bericht der Zeitung nach hat Aydınlar der UEFA vorgeschlagen, den Klub Fenerbahçe nicht absteigen zu lassen, sondern seine Punkte zu streichen. Die UEFA soll dagegen mitgeteilt haben, dass sie die Beschuldigten türkischen Klubs aus den europäischen Wettbewerben ausschließen werde.
Wie die Zeitung weiter berichtet, schlug Aydınlar vor, dem Artikel 58 des Statuts der Türkischen Fußball-Föderation, das im Falle von Manipulation den Zwangsabstieg als Sanktion vorsieht, eine Ergänzung mit einmaliger Gültigkeit zu machen. Danach soll der Klub Fenerbahçe İstanbul nicht absteigen, sondern ihr sollen Punkte gestrichen werden. Die EUFA dagegen soll angekündigt haben, sie werde die vom Skandal betroffenen Vereine für 3 bis 5 Jahre aus europäischen Wettbewerben ausschließen.
Unterdessen wurde bekannt, dass der Klub Fenerbahçe im Falle des Punktabzugs für den Abzug der Punkte für die vergangene Saison plädiert. In diesem Fall würde Fenerbahçe in der aktuellen Saison keine Nachteile aus dem Manipulationsskandal erleiden. Im sogenannten Manipulationsskandal im türkischen Fußball gehört der Traditionsklub Fenerbahçe im Zentrum der Vorwürfe. Der Präsident des Klubs, Aziz Yıldırım sitzt im Haft. Der Prozess gegen ihn läuft bereits. Fenerbahçe soll im Manipulationsskandal bis zu 30 Spiele manipuliert haben. (ik) 
 
 

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