Roth trotzt „herber Klatsche“

Berlin – Roth bezeichnete ihr schwaches Abschneiden als eine „herbe Klatsche“. Allerdings gelte es jetzt Verantwortung für ihre Partei zu übernehmen. Es gehe um die Ablösung von Schwarz-Gelb, sagte Roth.

Die Grünen-Chefin hatte mit nur 26,2 Prozent am schlechtesten von den vier bekannten Bewerbern abgeschnitten. Gewählt worden waren Fraktionschef Jürgen Trittin mit 71,9 Prozent der Stimmen und Bundestags-Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt mit 47,3 Prozent, Co-Fraktionschefin Renate Künast hatte 38,6 Prozent erhalten.

Roth hatte nach ihrem schwachen Abschneiden bei der Urwahl der Grünen-Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl einen Rückzug von der Parteispitze erwogen. Zweifel hätten sie „durchgerüttelt“, sagte sie.

Führende Grünen-Politiker forderten Roth jedoch auf, weiter zu machen, darunter die beiden Spitzenkandidaten Trittin und Göring-Eckardt und Grünen-Chef Cem Özdemir. (dpa)