„Sandy“: Hunderttausende weiter ohne Strom

Wie die Nachrichtenagentur Cihan berichtete, hätten mehrere türkische Hilfsorganisationen Krisenstäbe eingerichtet und in den vom Sturm betroffenen Gebieten mit ihrer Arbeit bereits begonnen. So hätten etwa die „Turkish Cultural Centers“ (TCC) in den New Yorker Stadtteilen Brooklyn und Staten Island an die 500.000 warme Speisen verteilt und die Organisation „Raindrop Helping Hands“ würde bereits seit einigen Tagen in der Türkei und den USA Spenden für die Betroffenen sammeln.

Süleyman Aydoğan, Direktor des TCC Brooklyn, sagte: „Wir mussten feststellen, dass bislang kaum eine Organisation Hilfe in Staten Island geleistet hat, obwohl diese Region besonders hart vom Hurrikan getroffen wurde. Als wir dort ankamen, waren die Menschen wirklich dankbar für unseren Hilfseinsatz. Wir versuchen, die Stromversorgung mit Generatoren wiederherzustellen und planen, noch einige Tage hier vor Ort zu bleiben.“

Die Lage nach dem Hurrikan an der amerikanischen Ostküste ist an manchen Orten immer noch verzweifelt. Hunderttausende Menschen sind immer noch ohne Strom, vielerorts herrscht Benzinknappheit. Heute wurde bekannt, dass an der Küste New Jerseys zehntausende Liter Öl ins Meer flossen.

Große Sorge bereitet außerdem ein für Mittwoch angekündigter weiterer Sturm, der sich ebenfalls auf die Ostküste der USA zubewegt. Selbst wenn dieser Sturm nicht so stark sein sollte wie „Sandy“, so ist die bereits beschädigte Infrastruktur in den betroffenen Gebieten doch äußerst verwundbar.