Syrien: Oppositionelle fordern milit채risches Eingreifen

Berlin (dpa) – Auf einer Pressekonferenz in Berlin verlangten Regimegegner am Dienstag die Versorgung der Rebellen mit schweren Waffen und eine milit채rische Intervention zur Schaffung von Flugverbotszonen und Schutzzonen f체r Fl체chtlinge. 얱ir brauchen ein bisschen mehr als nur Worte, sagte der Exil-Syrer Amr al-Azm. 얱ir ben철tigen die Mittel, um das syrische Regime daran zu hindern, sein eigenes Volk zu t철ten.

Azm verwies auf zehntausende syrische Fl체chtlinge in Jordanien, im Libanon und der T체rkei und sprach von einer inakzeptablen humanit채ren Krise. 얝s ist einfach nicht genug, noch ein paar Zelte mehr zu spenden oder mehr Nahrungsmittel zur Verf체gung zustellen, sagte er. Auch diese Hilfe sei zwar wichtig. 얖ber wenn wir das Regime st체rzen wollen, m체ssen wir mehr tun.

Azm wertete den sich abzeichnenden Aufnahmestopp f체r Fl체chtlinge in der T체rkei als Vorbereitung einer milit채rischen Intervention mit dem Ziel, eine Schutzzone f체r Fl체chtlinge in Syrien zu schaffen. Auch der Oppositionelle Murhaf Jouejati forderte ein milit채risches Eingreifen. Den Einsatz internationaler Bodentruppen lehnte er aber ab.

Die Sprecher einer Gruppe von 45 Oppositionellen stellten in Berlin einen Plan f체r die Zeit nach einem Ende des Assad-Regimes vor. Das Papier unter dem Namen 얮he Day After (얛er Tag danach) zielt darauf ab, die Einsetzung einer 횥bergangsregierung vorzubereiten.