TÜDESB will mit eigener Akademie junge Menschen für Kunst begeistern

Das TÜDESB Bildungsinstitut Berlin-Brandenburg e.V. hat in Spandau die Jugendakademie der Künste „JAK“ eröffnet. In der Akademie, die sich auf dem Gelände des Bildungscampus in Spandau befindet, werden unter anderem Kurse zu Malerei, Tanz, Theater, modernem und traditionellem Kunsthandwerk für Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 18 Jahren angeboten.

Bereits zur Eröffnung wurde mit der Gemäldeausstellung „Die Farben Istanbuls“ des in Istanbul lebenden Künstlers Cemal Toy ein eindrucksvolles Projekt in die Räumlichkeiten der Akademie geholt. Toy reflektiert in diesem Zusammenhang die Weltmetropole mit den Mitteln der Acrylmalerei, indem er neue Farben im Zusammenklang mit klassischen türkischen Miniaturen und Teppichmotiven verwendet.

Toy brachte im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung seine Freude und Zufriedenheit darüber zur Sprache, als erster Künstler in den neuen Akademie ausstellen zu dürfen und wünschte der Akademie viele Jugendliche, die an Kunst und Kultur interessiert sind: „Diese Akademie wird viele Inspirationen für heranwachsende zukünftige Künstler und Intellektuelle geben.“

Zu der Eröffnung kamen neben vielen Lehrern und Eltern auch der Bezirksbürgermeister von Spandau Helmut Kleebank und Vertreter anderer Parteien der Bezirksverordnetenversammlung. In der Eröffnungsrede begrüßte Bezirksbürgermeister Kleebank die Eröffnung der Jugendakademie der Künste (JAK). Kleebank sagte: „Wir gratulieren der TÜDESB-Familie zur Eröffnung der Jugendakademie und hoffen, dass die Jugendakademie nicht nur das Interesse der Schüler der TÜDESB-Bildungseinrichtungen erweckt, sondern auch der Spandauer Jugendlichen und Familien erzielt. Die Jugendakademie der Künste ist ein positives Zeichen für die Öffnung in die Nachbarschaft. Ich wünsche mir, dass es ein offenes und lebendiges Haus wird.“

TÜDESB ist einer der wichtigsten privaten Bildungsträger in Berlin. Neben dem Bildungscampus in Berlin-Spandau verwaltet der Verein mehrere Nachhilfeeinrichtungen, eine Grundschule und Kindergärten an verschiedenen Standtorten in Berlin.

Eröffnungsausstellung: „Die Farben Istanbuls“

In seinen Bildern versucht der 45-jährige Künstler Cemal Toy, seine Erkenntnisse und Beobachtungen der unterschiedlichen Kulturen und der dichten Besiedlung Istanbuls mit einer modernen Interpretation in Miniatur dem Betrachter nahezubringen. Die Galerie „Die Farben Istanbuls“ beinhaltet 52 Bilder.

Toy erklärt wie folgt, warum er sich gerade für Berlin als Standort für die Ausstellung der „Die Farben Istanbuls“ entschieden hat: „Es macht mich glücklich, in so einer historischen Stadt wie Berlin meine Galerie ‚Die Farben Istanbuls‘ ausstellen zu dürfen, zumal hier auch viele meiner Landsleute leben. Ich habe mich hinsichtlich der Auswahl der Bilder der Ausstellung für solche über Istanbul entschieden, da auch Istanbul wie Berlin eine historische Stadt darstellt. Ich selber lebe in Istanbul. Ich bin verliebt in diese weltschöne Stadt mit ihren reichen kulturellen Fassaden. Die Stadt ist mit ihren Moscheen, Kirchen, Synagogen und ihrem Patriarchat ein Mosaik. Istanbul ist eine Stadt mit vielen Kulturen und in diesen Kulturen befindet sich eine reiche Welt. Das ist das Istanbul, welches ich sehe.“

Und auch zur Kunst im Allgemeinen und ihrer Bedeutung hatte Cemal Toy noch etwas zu sagen: „Kunst vereint hier die Menschen und Kulturen. All dies versuche ich, mit meinen bevorzugten Farben Rot und Blau, Teppichmotiven und mit Motiven der Keramik und meinem Stil in Einklang zu bringen und widerzuspiegeln. Meine Kunst ist die Kunst der Miniatur und der Moderne.“

 

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