Wetterchaos in der Türkei: Tote, Stromausfälle, Flüge gestrichen

Extreme Wetterbedingungen legen das öffentliche Leben in der Türkei flach. Es kam zu Fluten, heftigen Regen- und Schneefällen. Mehrere Menschen starben.

In der Nordtürkei sind mindestens fünf Menschen bei einem Busunglück wegen schlechten Wetters ums Leben gekommen.

Schwierige Wetterbedingungen haben auch dazu geführt, dass die Fluggesellschaft Turkish Airlines 258 ihrer Flüge streichen musste. Das berichtete die Nachrichtenagentur Doğan. In Istanbul wird in den letzten Tagen des Jahres Schnee erwartet.

Schon am Donnerstag war es in Istanbul zu großflächigen Stromausfällen gekommen, die auf heftige Regenfälle und Sturm zurückzuführen waren. Damit kam die Stadt am Bosporus noch glimpflich davon: Im südtürkischen Mersin waren zwei Menschen in Fluten umgekommen, die von starkem Regen ausgelöst worden waren.

In Mittel- und Nordanatolien wurden in Erwartung von Schneefällen zahlreiche Schulen geschlossen, unter anderem in Ankara. Auch Straßen waren vielerorts gesperrt, was zu zähem Verkehr führte.

Ardahan, eine Provinz im Nordosten der Türkei, maß mit -18 Grad Celsius die landesweit niedrigsten Temperaturen.