Ein türkischer Polizist unterhält sich am 27.01.2018 bei Kilis (Türkei) mit einem Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA), während türkische Panzer die Grenze nach Syrien überqueren. Die Türkei hat am 20.01. die Offensive «Olivenzweig» gegen kurdische Milizen in der syrischen Provinz Afrin gestartet. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa
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Im Zusammenhang mit der Militäroffensive in Nordwestsyrien sind in der Türkei innerhalb von zwei Wochen 573 Menschen wegen des Vorwurfs der «Terrorpropaganda» festgenommen worden. Die meisten Festnahmen seien wegen Äußerungen in den sozialen Medien erfolgt, teilte das Innenministerium am Montag mit. 124 Menschen seien festgenommen worden, weil sie an Protesten teilgenommen hätten.

Die Türkei hatte am 20. Januar eine Offensive gegen die kurdische Miliz YPG in Nordwestsyrien begonnen. Seitdem geht die türkische Polizei immer wieder gegen Kritiker des Militäreinsatzes vor. In der vergangenen Woche wurden mehrere führende Mitglieder der Türkischen Ärztevereinigung festgenommen, weil sie eine Erklärung gegen den Krieg verbreitet hatten. Drei der Ärzte sind inzwischen wieder frei.

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Die Türkei betrachtet die mit den USA verbündete Miliz YPG als syrischen Ableger der Terrororganisation PKK. Die PKK steht in der Türkei, der EU und den USA auf der Terrorliste.

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dpa/dtj

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