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Abschied nehmen in einer schwierigen Zeit
KOLUMNE Es gilt Abschied zu nehmen zu einem schwierigen Zeitpunkt, dem vielleicht schwierigsten, wenn ich auf mein Leben als Angehöriger der "goldenen" Generation der Bundesrepublik Deutschland zurückblicke. Zwar "ziert" meine Geburtsurkunde noch das Hakenkreuz, aber ich gehöre nach langer Zeit der
Meine Türkei
KOLUMNE Als ich zur Schule ging, entwickelte ich eine starke emotionale Beziehung zu Frankreich, auch wegen meiner hugenottischen Herkunft, der Vorfahren, die aus Glaubensgründen vertrieben worden waren und wegen der politischen Großwetterlage, in der die "Erbfeinde" Frankreich und Deutschland in de
Türkei-USA-Deutschland: Erst die Wahrheit, dann die Freiheit
Es ist keine sechs Monate her, dass es in diesem Land eine erregte Debatte gab. Es ging um schreckliche, in ihrem Umfang nie ganz aufgeklärte Vorgänge in der Türkei, die gut 100 Jahre zurückliegen. Der Deutsche Bundestag verabschiedete aus diesem Grunde – mit einiger Verspätung – eine Armenien-Resol
Merkel gehört zu den größten Verlierern
Das, was kaum jemand für möglich gehalten hätte, ist eingetreten: Donald Trump ist der Wahlsieger der US-Präsidentschaftswahlen, alle Prognosen wurden über den Haufen geworfen, selten haben sich Meinungsforscher und Journalisten derartig in ihrem Befund geirrt. Auch der vorübergehende Beobachter des
Im amerikanischen Wahlkampfgetöse
Die USA sind nicht mehr das Land, das man lange Zeit kannte, das man über die Jahrzehnte zu kennen glaubte, das einem selbst im hintersten Winkel von Arizona vertraut schien. Vordergründig stimmt das alte Bild noch heute, die Interstates, deutschen Autobahnen vergleichbar, brummen während den Hauptv
Die sommerliche Teilung von Deutschland und der Türkei
Von Jochen Thies KOLUMNE Die deutsche Gesellschaft ist seit dem Sommer zweigeteilt. Der überwältigenden Mehrheit geht es gut, die Einkommen und Löhne steigen, man muss keine Abstriche beim Lebensstandard, bei den Ausgaben vornehmen. Anderen geht es nicht so gut, viele Menschen mit türkischen Wurzeln
Die Sehnsucht nach der gesamtdeutschen Idylle
Die Stimmung in Dresden war nicht gut. Und das hat nicht nur an den Demonstranten gelegen, die den Bundespräsidenten, den Bundestagspräsidenten und die Bundeskanzlerin, die drei höchsten Repräsentanten des Staates, beschimpft und beleidigt haben. Das war schlimm, das ist zu verurteilen. Aber nun nac
Beim Nachbarn: Frankreich lebt mit geborgter Zeit
Frankreich wird gemeinhin als der Schicksalspartner Deutschlands angesehen. Vom Funktionieren dieses Tandems, so die weithin geteilte Annahme, hänge die Zukunft Europas ab. Die vor gut 50 Jahren propagierte Freundschaft zwischen de Gaulle und Adenauer nach konfliktreichen Jahrhunderten, die Schlüsse
Die Zeit ist nicht auf der Seite der Europäer
Wie auch immer die Entwicklungen in der Türkei weitergehen werden, sie bleibt ein geographischer Nachbar und Partner der Europäer, ein unentbehrlicher NATO-Verbündeter aufgrund ihrer Lage an der Nahtstelle von "Ordnung" und Chaos. Die Lage in Syrien im Irak, der Strom der Flüchtlinge, verringert die
Wie mein Gespräch mit einem türkischen Taxifahrer ausartete
KOLUMNE von Jochen Thies Vor ein paar Monaten fuhr ich mit einem Taxi von einem Berliner Vorortbahnhof nach Hause. Ich realisierte sofort, dass der Fahrer türkischer Abstammung war und als ich ihn daraufhin ansprach, freute er sich sichtlich. Das Gespräch verlief entspannt, ich lobte den rasanten Fa
Urlaubszeit: Gelegenheit, das andere Deutschland zu entdecken
Die sogenannte Mehrheitsgesellschaft und die deutsch-türkische Minderheit stehen zur Zeit ein wenig Rücken an Rücken. Jede von ihnen hat ein Dauerthema, die eine die Migration, die andere die Sorge um das Schicksal des Landes, aus dem Eltern oder Großeltern einst in Richtung Alamanya aufbrachen und
Die Türkei, deutsche Medien und Heimat
Seit ein paar Tagen wache ich morgens auf, wenn meine Frau auf dem Iphone die Nachrichten abruft. Sie hat mir in den letzten Wochen wiederholt Schreckensmeldungen zugeraunt, die mich, den Morgenmuffel, von einem Augenblick zum anderen hellwach machen. Vor allem in der Türkei kommt es nun Tag für Tag
Nationen haben das Recht auf Irrtum
Die Globalisierung schreitet voran und erfasst immer weitere Bereiche. Längst ist die Politik davon betroffen, das handelnde Personal muss fast in Echtzeit auf neu hinzutretende Ereignisse reagieren, die sozialen Medien sorgen auf ihre Weise für zusätzlichen Druck. Kaum ein prominenter Politiker kom
Nein zur Bevormundung durch Brüssel: War's das für die EU?
Dies ist ein schwarzer Tag für Europa. Das Mutterland der Demokratie hat sich entschieden, die Europäische Gemeinschaft zu verlassen. Es stürzt die EU damit in eine Krise, deren Ausgang völlig offen ist. Momentan spricht leider mehr dafür, dass dies der Beginn eines Erosionsprozesses sein wird und n
Die doppelte Chance
Es ist gut, dass die Fußball-Europameisterschaft beginnt, gut für den in Depression befindlichen Gastgeber, gut für Deutschland und gut für die Türkei. Vieles läuft zur Zeit schief im Erdoğan-Land, aber auch Manches in der Bundesrepublik. Wie zu befürchten war, hat die Armenien-Resolution des Deutsc
Mezza Voce: Was politischen Debatten in Deutschland manchmal fehlt
In Berlin gab es Ende der 1920er Jahre eine Gesangsgruppe mit dem Namen „Comedian Harmonists“. Sie bestand aus vorzüglichen Stimmen, aber das Geheimnis ihres Erfolges bestand unter anderem darin, dass niemand so laut sang, wie er es eigentlich vermochte. Dadurch entstand ein besonders eingänglicher
Licht und Schatten aus London, Stuttgart und Bayern
Es gibt Anlass zu feiern, in ganz Deutschland, speziell aber im Stuttgarter Raum, der Gegend Deutschlands, in der die Nachfahren der türkischen Gastarbeiter weitgehend in der Mehrheitsgesellschaft angekommen sind. In Stuttgart ist mit Muhterem Aras die erste Deutsche mit türkischen Wurzeln zur Parla
„Wer hat die Deutschen zu Lehrmeistern Europas gemacht?“
Bis zum letzten Sommer war die Welt in Ordnung. Viele Neubürger, die in den letzten 50 Jahren nach Deutschland kamen, glaubten dieses Land zu kennen – mich eingeschlossen. Ich kam als Kind von Flüchtlingen über Dänemark nach Deutschland. Meine Familie hatte wegen Hitlers Krieg ihre ostpreußische Hei
Satire in Deutschland: Humor gehört nicht zu den Stärken der Deutschen
Die Deutschen haben viele Stärken, besonderer Humor oder das Talent zum Komiker gehören nicht dazu. Umso erstaunlicher ist der Zuwachs an Satiresendungen im deutschen Fernsehen während der letzten Jahre. Aber Masse hat nicht unbedingt Klasse zur Folge. Da kann man noch immer sehr viel von England od
Marokko: Orient oder Okzident?
Das Bild, das sich nach einer 2 000 Kilometer umfassenden Reise durch Marokko am stärksten einprägt, ist das der Schulkinder. Schon am späten Vormittag sieht man sie in großen Scharen entlang der Straßen, die Dörfer und kleine Städte zumeist schnurgerade durchschneiden. Aber auch auf den Überlandstr
Nicht die AfD, sondern die Türkei und Syrien bestimmen das Schicksal der Kanzlerin
Es ist schon bemerkenswert, wie man den Ausgang von drei Landtagswahlen interpretieren kann, bei denen es um ein einziges Thema ging, das Deutschland seit dem letzten Sommer umtreibt. Der Befund ist daher klar: Es war eine krachende Niederlage für die Große Koalition in Berlin, denn knapp zwanzig Pr
Mein letzter Besuch in der Zaman-Redaktion in Istanbul
In den Jahren, als es den Zeitungen noch gut ging, hatte ich das Glück, an einer Reihe von Plätzen auf der Welt große Zeitungshäuser und Redaktionen zu besuchen. Zwei davon sind mir in besonderer Erinnerung geblieben, ein Tag bei der New York Times in Manhattan, in dem gigantischen Newsroom und zwei
„Unsere Welt bricht gerade zusammen“ - Warum dieser Satz sachlich falsch ist
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Thorsten Albig regiert eines der kleineren deutschen Bundesländer, genauer gesagt das nördlichste. Zum Dauerthema „Flüchtlinge“ hat er gerade gesagt: „Das eigentliche Problem wird nicht hier im Landtag, (gemeint ist der Kieler Landtag) wird auch nicht im
Im Land der Skipetaren
In meiner Kindheit war ich ein eifriger Leser der Bücher von Karl May. Von den tiefen Schluchten des Balkan war dort die Rede, vom Land der Skipetaren. Wo es genau lag, wusste kaum jemand, auch Karl May hat die meisten seiner Bücher geschrieben, ohne die Länder gesehen zu haben, über die er dickleib
Frau Bundeskanzlerin, die Türkei ist nicht erst seit gestern ein Schlüsselland für uns
An einer der schönsten Stellen des Bosporus, im Istanbuler Vorort Tarabya, liegt ein deutscher Soldatenfriedhof. Es ist der einzige deutsche Soldatenfriedhof in der Türkei, die Gefallenen der beiden Weltkriege liegen hier begraben. Im Ersten Weltkrieg waren die Türkei und Deutschland Verbündete, 191
Über Köln hinaus
MEINUNG Zumindest drei Bedingungen, die zum Gelingen erforderlich wären, werden nach dem Stand der Dinge nicht eintreten. Die Türkei, in der die Bundeskanzlerin ein Schlüsselland für die Bewältigung und Eindämmung der Flüchtlingsströme sieht, ist in ihrer momentanen Verfassung kein verlässlicher Par
Die Deutschen werden zunehmend als Zuchtmeister wahrgenommen
Polen, in dem es vor wenigen Wochen einen Regierungswechsel gab, ist schwer unter Beschuss geraten. Die Europäische Union und vor allem Deutschland sehen die dortige Demokratie in Gefahr und wollen das östliche Nachbarland der Bundesrepublik unter Kuratel stellen. Gewiss ist es bedenklich, die öffen
Deutschlands Sprung in die Weltpolitik im Schatten der USA
Deutschland hat sich in den letzten Tagen außenpolitisch mit einem Tempo bewegt, das gemessen an dem, was während der letzten Jahre passierte oder besser: nicht passierte, als atemberaubend zu bezeichnen ist. Die Gründe, die dafür offiziell genannt werden, überzeugen nicht. Vermutlich handelt es sic
Zuversicht in schwierigen Zeiten
Noch immer haben es die Menschen, die sich der Gülen-Bewegung (auch Hizmet) verbunden fühlen, in Deutschland nicht leicht. Aber wenn die 2. Jahrestagung der Stiftung Dialog und Bildung, die am Wochenende in einem Hotel an der Frankfurter Peripherie stattfand, ein Gradmesser war, dann sind die ermuti
Ein Großer. Zum Tode von Helmut Schmidt
Helmut Schmidt war kein einfacher Chef. Für ihn zu arbeiten war phasenweise nur deswegen ertragbar, weil jeder wusste, dass er von sich am meisten abverlangte. Am schlimmsten war es vor Regierungserklärungen. Der Kanzler ging erst dann ernsthaft an den Text, wenn der Anlass unmittelbar bevorstand, a
„Überall auf der Welt kann etwas passieren“
Ich träume noch immer von einer Symbiose von Abend- und Morgenland, versinnbildlicht im Fries der Kathedrale des sizilianischen Cefalù, das arabische Baumeister mit christlichen und muslimischen Symbolen versehen haben. Vor einem Jahr war ich um diese Zeit in Istanbul, nun habe ich meine nahöstliche
Wie mit der Türkei umgehen?
Die Geschichte der deutsch-türkischen Beziehungen legt es nahe, auch das aktuelle Verhältnis unter langfristigen Gesichtspunkten zu sehen. Denn beide Staaten unterhalten seit über 200 Jahren diplomatische Beziehungen, die Eliten kannten sich, während des Ersten Weltkrieges gab es sogar eine Waffenbr
Angela Merkel verstehen
Natürlich ist es wichtig und lohnenswert, sich von Zeit zu Zeit Gedanken über das eigene Land zu machen. Aber es ist schon ungewöhnlich, dass man seit 10 Jahren von einer Bundeskanzlerin regiert wird und sich plötzlich fragt, wer sie ist und vor allem, was sie in der Flüchtlingsfrage vor hat. Wie ni
VW-Skandal, Made in Germany und der abnehmende Glanz
In der Straße, in der ich in den 1950er Jahren groß wurde, herrschte lange Zeit Stille, vorbeifahrende Autos hörte man schon von weitem. Dann gab es eines Tages einen Auflauf der Kinder, die einen stahlblauen VW-Käfer mit kleinem Rückfenster und Blinkleuchten, die aus dem Chassis herausklappten, umr
Deutschland - von der Mentalität her ein nordeuropäisches Land
Es fällt gegenwärtig schwer, sich in diesem Lande zu orientieren. Glaubhafte politische Führung findet nicht statt. Die Politiker hecheln den Ereignissen hinterher. Seit Wochen gibt es kein anderes Thema als die Flüchtlinge. Um eines sogleich klar zu machen: 800 000 Menschen in diesem Jahr Schutz un
Die Deutschtürken, meine neuen Freunde
KOLUMNE Am Anfang waren es Zufallsbegegnungen, dann entstanden erste Einschätzungen, Eindrücke, Nachhaltiges. In den zurückliegenden acht Jahren ist daraus eine dauerhafte Beziehung zu den Deutschtürken geworden, meinen neuen Freunden. Gewiss kann ich nicht für alle Menschen sprechen, die im Zeitrau
Deutschland: Hin- und hergerissen zwischen Frankreich und Großbritannien
Europa hat in den letzten Tagen stürmische Zeiten erlebt, und das wegen eines kleinen Mitgliedslandes mit geringer Wirtschaftskraft. Angesichts der Krisen, die es um die EU herum gibt, fragt man sich, wie groß die Belastungsfähigkeit der Europäer tatsächlich ist. Denn in Wirklichkeit ist es in Brüss
Wir sind alle Flüchtlinge
Vor einigen Tagen saß ich in München in einem Café, neben mir ein jüngerer, italienisch aussehender Mann mit seinem Sohn. Unsere Blicke kreuzten sich, ich spürte ein Interesse, zu akzeptierende Neugier, irgendwann kamen wir miteinander in ein sehr nettes, lebhaftes Gespräch. Der Mann stellte sich al
Es geht nicht nur um Milliarden, sondern auch um die Geostrategie
Auf einer meiner letzten Reisen nach Istanbul begegnete ich Reisegruppen aus Griechenland. Sie machten auf mich den Eindruck von armen Verwandten. Die Lautstärke, mit der sie sich unterhielten, verriet Unsicherheit, ja Unwohlsein. Im Vergleich zum Stadtzentrum von Istanbul wirkt der Innenbereich von
Die Situation spitzt sich zu
Die Türkei gehört trotz der bedenklichen Entwicklungen während der letzten zwei Jahre noch immer zu den Stabilitätsankern in der Region.
Ich habe nichts gegen Frauenfußball, aber...
Ich interessiere mich für Fußball, ich mag das Spiel. Seitdem ich ein Herzschlag-Finale bei der türkischen Meisterschaft im Jahre 2009 anlässlich eines Aufenthaltes in Istanbul erlebte, verfolge ich genau, auf welchem Tabellenplatz die Mannschaft von Beşiktaş Istanbul steht. Lange sah es in diesem F
Erdoğan nutzt deutsche Schwächen geschickt aus
KOLUMNE Deutschland, ich habe diese Auffassung schon wiederholt vertreten, hat viele Stärken, aber wie alle anderen Staaten auch, die eine oder andere Schwäche. Eine davon ist fehlendes Selbstbewusstsein, Schwanken zwischen Drohgebärde und Zurückweichen im Ernstfall. Wenn mich der Eindruck nicht täu
Gedenken an die Opfer und die Rolle von Istanbul im Zweiten Weltkrieg
Eine ganze Serie von Gedenktagen liegt hinter uns: der für Deutschland und für Europa so wichtige 8. Mai, die Kranzlegung der Kanzlerin in Moskau, das Ende der Kämpfe in Berlin. Das ist 70 Jahre her, aber damit war der Zweite Weltkrieg noch nicht zu Ende. Das Geschehen verlagerte sich von Europa nac
Es ist nicht gut die Türkei unter Druck zu setzen
Die Türkei hat noch eine Chance, sie sollte die Hände ergreifen, die ihr dabei helfen könnten.
Kuba: Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit
11 Millionen Kubaner hoffen darauf, dass die jüngste Begegnung zwischen Staatschef Raul Castro und US-Präsident Obama zu einer raschen Verbesserung der trostlosen wirtschaftlichen Lage führt. Eindrücke aus Kuba.
Betroffenheitstourismus, die fehlende Ruhe und die Rolle des Glaubens
Nach dem Absturz von Germanwings-Flug 9525 reisten mehrere Politiker zu der Unglücksstelle in Frankreich, Kamerateams im Schlepptau. Dieser Betroffenheitstourismus steht im Kontrast zur Ruhe und Distanz, die früher bei ähnlichen Katastrophen üblich war.
Der deutsche Atatürk
Es gab in letzter Zeit viele Gedenktage. Vor allem der Ausbruch des Ersten Weltkriegs prägte die Debatten im letzten Jahr, zumal er mit der sich verschärfenden Krise um die Ukraine und die neuen Töne aus Moskau zusammenfiel. In wenigen Tagen steht nun ein weiteres Jubiläum an. Der Bundespräsident wi
Deutscher Perfektionismus: Macht es einfacher!
Wenn man durch die Straßen von New York läuft, fallen einem sogleich die Feuertreppen auf, die an den Flanken der Häuser angebracht sind, sich mitunter aber auch an jener Hauswand befinden, die zur Straße hin liegt. Für den Passanten sind sie unerreichbar, weil sie nach oben hin abgeklappt sind, ein
Moskau hat sich rasant verändert
Die Kanzlerin in Moskau und Minsk, den französischen Präsidenten quasi im Schlepptau. Krisenkonferenzen, Telefonate, Medienrummel. Zufällig halte ich mich zu dieser Zeit in Russland auf, diesem riesigen Land, das eher einem Kontinent mit seinen 11 Zeitzonen ähnelt. Seit meinem letzten Besuch, der ei
Was habe ich als Kind von Einwanderern mit dem Dritten Reich zu tun?
Auschwitz ist der Ort, der das Vermögen der menschlichen Phantasie übersteigt, der fassungslos macht. Es ist weniger die zynische gusseiserne Überschrift über dem Eingangsportal - „Arbeit macht frei“ -, die in aller Regel in Verbindung mit diesem größten NS-Vernichtungslager optisch gezeigt wird, al
Begegnung auf Augenhöhe? Türken in Deutschland und Migranten in Frankreich im Vergleich
Deutsche und Deutschtürken sind sich in der letzten Woche auf Augenhöhe begegnet, eine wichtige Feststellung in unruhigen Tagen, in denen die Schreckensmeldungen aus Paris und aus dem belgischen Verviers zu uns herüberschwappten. Weniger sind damit die sichtlich bemühten Ausführungen des türkischen
Die Türkei, Erdoğan und Deutschland
Die Debatten in Deutschland verlaufen aufgeregt. Eine Wohlstandsgesellschaft, die von keinen allzu großen Sorgen geplagt wird, neigt zu Übertreibungen, zu obsessiver Beschäftigung mit Themen, die kommen und gehen. Die Politik befindet sich in der Winterpause, umso mehr beherrschen sogenannte „Expert
Die Deutschen haben viele Stärken, Empathie gehört nicht dazu
Weihnachten, normalerweise das große, besinnliche Familienfest, wird für viele Menschen in diesem Jahr einen anderen Verlauf nehmen. Sie müssen sich Sorgen machen. Denn zu den Ländern, aus denen beunruhigende Nachrichten kommen, zählt seit Neuestem auch die Türkei. Die Zukunft unabhängiger Medien st
Der Tod in Offenbach und die emotionale Lücke
In diesem Land schien Spontanität und Empathie bei vielen Menschen in Deutschland abhanden gekommen zu sein. Der Fall der inzwischen verstorbenen Tuğçe zeigt aber das Gegenteil. (Foto: dpa)
„Ossis“, Einwanderer und die Notwendigkeit, sich mit der deutschen Geschichte zu befassen
Für die Deutsch-Türken, im Grunde genommen für alle Einwanderer der letzten Jahrzehnte, war der 9. November 2014, der 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer, nicht ganz einfach zu verstehen. Die Mehrheitsdeutschen waren weitgehend unter sich, man feierte einen nationalen Gedenktag, den schönsten
Angekommen in der Hauptstadt: Der Deutsche Dialogpreis
Das Ambiente war bescheidener als letztes Jahr, das Hotel näher zum Berliner Hauptbahnhof gelegen als zum Bundeskanzleramt, wie der Beiname nahelegte, umso besser war die Stimmung. Man kann sagen, der Deutsche Dialogpreis ist mit der zweiten Vergabe in der Hauptstadt angekommen. Mehrere Ursachen tru
Auf dem richtigen Weg
Die Freunde und Anhänger von Fethullah Gülen haben zweieinhalb Jahre hinter sich, die es in sich hatten. Ein polemischer SPIEGEL-Artikel im Sommer 2012 hatte eine Flut von Beiträgen im Fernsehen, im Hörfunk und in Tageszeitungen zur Folge, gegen die die Dialogvereine, die Schulen und im öffentlichen
Deutschland verhält sich unfair gegenüber der Türkei
„Hannemann, geh‘ Du voran“, lautet ein Sprichwort, das ein wenig aus der Mode gekommen ist, das unseren Eltern und Großeltern aber durchaus geläufig war. Jemand anderes soll bitte vorangehen, soll eine unbekannte Gefahr als erster auf sich nehmen, „weil er die Stiefel anhat“. Mit diesem geflügelten
Die Außenseiterin
In diesen Tagen macht das Buch einer Journalistin Furore, die im deutschen Politikbertrieb gescheitert ist. Das Buch von Susanne Gaschke hat auch deswegen erhebliche Resonanz, weil sie keine ganz normale Journalistin ist. Vor ihrem kurzen Gastspiel in der Politik war die 47-Jährige Redakteurin bei d
Gegen das Misstrauen: Warum ritualisierte Empörung in Deutschland nichts ändert
In den Tagen des letzten Gaza-Krieges sind bei einer Demonstration in Berlin Parolen skandiert worden, gegen die die Polizei sofort hätte vorgehen müssen. Es waren unfassbare antisemitische Slogans, wie sie in Deutschland seit 1945 nicht mehr zu hören waren. Und solche dürfen auch dann nicht fallen,
Was Präsident Erdoğan bedenken sollte
Für Europa, den Nahen Osten – die Türkei in der (goldenen) Mitte – haben sich im letzten halben Jahr – genauer gesagt seit den Olympischen Winterspielen in Sotschi – die Verhältnisse dramatisch verändert. Die Europäer verdrängen bislang die Konsequenzen, die Türkei unter dem soeben ins Amt eingeführ

Putins Russland, Erdoğans Türkei und die EU
Der Konflikt mit Russland spitzt sich weiter zu. Gleichzeitig entfernt sich die Türkei von der EU. Für die Bewältigung der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Krisen ist eine Zusammenarbeit unabdingbar - nicht nur im Nahen Osten. (Foto: reuters)
Als Deutschtürke in der neuen Heimat Urlaub machen
Das Reiseverhalten der Menschen ist unterschiedlich, es hängt nicht nur von der Geldbörse ab, sondern auch von Erfahrungen, Traditionen und Einstellungen. Die Deutschen, die binnen zwei Generationen zu Wohlstand kamen, haben viel gesehen. Selbst bei den ehemaligen Ostdeutschen breitet sich mittlerwe
Die deutsch-türkische Zufallsbeziehung
Zugegeben, wir leben in einer Zufallsbeziehung. Gewiss, da gibt es eine Geschichte deutsch-türkischer militärischer Zusammenarbeit, vor 100 Jahren auch „Waffenbrüderschaft“ genannt, aber davon wissen die Deutschen nur wenig, und die Deutschtürken haben gemerkt, das man besser an diese Zeiten nicht e
Ein Kulturfestival in der zweiten Heimat
Die Hizmet-Bewegung in Deutschland hatte einen schweren Weg in den letzten Jahren, doch es geht voran. Der Schulverein TÜDESB feierte als größter deutsch-türkischer, privater Schulträger sein 20-jähriges Jubiläum, das Finale des Internationalen Sprach- und Kulturfestivals fand in Düsseldorf statt.
Die Zeichen stehen auf Sturm
Bei nahezu allen Ereignissen gelten die USA als der Verantwortliche für die Zuspitzung. Aber eine derartige Argumentation greift viel zu kurz. Was die Deutschen verdrängen, ist, dass nahezu alle Grenzziehungen nach dem Ende des 1. Weltkrieges sich als nicht stabil erwiesen haben.
70 Jahre danach: Die Rückkehr der Angst
Es gibt Tage und Stunden, da wäre ich lieber Franzose, Brite oder Amerikaner. Der Jahrestag der alliierten Landung in der Normandie ist so ein Datum. Aber erstaunlicherweise ist über die Jahre eine Veränderung eingetreten. (Foto: reuters)
Das Schweigekartell der deutschen Medien gegenüber der Gülen-Bewegung
Mitunter reicht ein Plakat auf der Wiese vor dem Reichstag, das fünf oder sechs Personen hochhalten, um ein Kamerateam anzulocken oder einen Protest zu formulieren, über den der Reporter mitschreibt und den er ins Blatt bringt. Um relevante Gruppierungen, die viel für diese Gesellschaft tun, wird hingegen ein Bogen gemacht.

Ach, Europa!
Angesichts der großen Krisen an Europas Peripherie zeigt sich, dass die Europäische Union nur im Falle einer weiteren Integration in der Lage bleiben wird, politisch Bedeutung zu entfalten. Kommuniziert wird das kaum. (Foto: reuters)

Das Schönwettermodell Europa
Jahrzehntelang blieb der alte Kontinent von Kriegen und Unruhen unberührt. Die Krise in der Ukraine zeigt, dass dies sich in Zukunft schnell ändern kann. Hinter dem Konstrukt Europa stehen Fragezeichen. (Foto: reuters)
Die unfriedlichen Behauptungen des Friedmann Eißler
Die öffentliche Wahrnehmung der Hizmet-Bewegung in Deutschland leidet unter mehreren Handicaps: Wissen um die Türkei, den Islam und Gruppierungen der Deutsch-Türken in der Bundesrepublik sind gering. Vorurteile lassen sich rasch mobilisieren.
Deutschland braucht keinen Doppelpass, sondern einen Mentalitätswechsel
Die Optionspflicht soll bald Geschichte sein, der Doppelpass kommen. Doch werden damit die Probleme der Menschen gelöst? Wann werden „Einheimische“ und „Zuwanderer“ in ihrem Alltag einen Doppelpass spielen?

Ist der Fußball noch die schönste Nebensache der Welt?
Als 1963 die erste Bundesligasaison angepfiffen wurde, verdienten die Spieler im Schnitt 1000 DM, der Fußball war auf die Tage Mittwoch und Samstag beschränkt. Heute kann man sich 24/7 in den Fußballsport als Ort der Weltflucht verlieren. (Foto: dpa)

„Dies ist ein Überfall!“ – Hizmet-Schulen im Fokus der Medien
Wie würden Eltern und Lehrer an Ihrer örtlichen Grundschule reagieren, würden Journalisten ohne Erlaubnis auf das Gelände eindringen, filmen und Kinder zu Stellungnahmen drängen? Für deutsch-türkische Privatschulen ist das mittlerweile Alltag. (Foto: cihan)

Wird die Türkei einen Weg wie Russland wählen?
Einem moderaten Auftreten beim Staatsbesuch in Brüssel steht eine umso kompromisslosere innenpolitische Linie im Wahljahr gegenüber: Premierminister Erdoğan scheint auf die Meinung des Westens zu seiner Politik derzeit wenig Wert zu legen. (Foto: rtr)

Deutschland zu mehr internationaler Verantwortung bereit
In der Großen Koalition gerät mehr und mehr jener „Ohne-uns“-Nationalpazifismus unter Beschuss, der beispielsweise die Politik der FDP-Außenminister prägte. Die Regierung verliert in Militärfragen zunehmend die Angst vor der Linkspartei. (Foto: dpa)

Deutschland und die USA: Eine enttäuschte Liebe
Die Erregung über amerikanische Abhörmethoden hält in Deutschland an. Die mit Spannung erwartete Rede von Präsident Obama brachte keine Wende. Lediglich die Kanzlerin kann sich einigermaßen sicher sein, nicht länger belauscht zu werden.
Welche Türkei wollen wir haben?
Die Korruptionsfälle in der Türkei und das unglücklich wirkende Krisenmanagement Premierminister Erdoğans lösen einmal mehr den gewohnten deutschen Belehrungseifer aus. Das ist aber der denkbar schlechteste Weg.
Die Hizmet-Bewegung am Jahresende 2013 - eine Bilanz
Seit 2012 ist die Hizmet-Bewegung auch hierzulande ein Begriff. Spätestens die vergangene Woche in der Türkei hat sie wieder ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. (Foto: cihan)
Türken in der Schweiz
Sie hatten es nicht leicht. Dennoch werden auch die Schweizer Türken auf ihre Weise zu Zürchern, Bernern und Genfern. (Foto: reuters)
Feridun Zaimoğlu - Alles andere als ein Kanake
Auffällig viele Deutsch-Türken der zweiten und dritten Generation sprechen ein gutes Deutsch. Darin drückt sich nicht nur ein Bekenntnis zur neuen Heimat aus, sondern auch Zuneigung. Eine Begegnung mit Feridun Zaimoğlu. (Foto: Kemal Kurt)
Ohne engagierte Eltern geht es nicht
Weder Geld noch mehr Staat kann die Qualität des Schulwesens verbessern. Am Ende zeichnen sich die qualitativ guten Schulen dadurch aus, dass Eltern, Schüler und Lehrer zusammenwirken und auch mal eigene Freizeit in ihre Schule investieren. (Foto: rtr)
Eindrücke aus Deutschland und den USA
In den USA sind die Arbeitsweisen und Einrichtungen der Hizmet-Bewegung Gegenstand akademischer Arbeiten, Politiker würdigen die Bildungsarbeit. In Deutschland hingegen herrscht größtenteils mediales Misstrauen vor. (Foto: S. Meraloğlu)
Das Mittelmeer - nur noch so breit wie der Bosporus
Ob Europa es wahrhaben will oder nicht: Seine alternden, satten Gesellschaften werden früher oder später sich mit Wanderungsbewegungen arrangieren müssen, die heute erst im Entstehen begriffen sind. Bewältigen lässt sich dies nur solidarisch. (Foto: cihan)
Türkei und Deutschland - Rücken an Rücken
Während sich Noch-Außenminister Westerwelle gegenüber der Türkei auf das hohe Ross der Tugendhaftigkeit schwingt, ergeht sich die deutsche Außenpolitik in der Syrienkrise in nationalpazifistischen Tagträumereien: Ein bedenklicher Irrweg.
Trotz Giousouf und Diaby - Einwanderer bleiben unterrepräsentiert
Zwar gingen zumindest die Parlamentsparteien im Wahlkampf nicht mehr mit Ausländerfeindlichkeit Hausieren. Allerdings fehlten auch klare Vorstellungen für eine diverse Gesellschaft von Morgen und Einwanderer bleiben unterrepräsentiert. (Foto: dpa)
Der Fall der Zülfiye Kaykın
Die Integrations-Staatssekretärin in NRW, Zülfiye Kaykın, stolperte über Unregelmäßigkeiten bei manchen Beschäftigungsverhältnissen von Sozialhilfeempfängern. Keine Kleinigkeit, aber auch kein Anlass für ein Scherbengericht. (Foto: dpa)
Wie Du mir, so ich Dir
Seit im April 2007 deutsche Medien und Politiker einen des Kindesmissbrauchs verdächtigen Jugendlichen zum Helden hochstilisierten, ist zwischen Deutschland und der Türkei ein ungesunder wechselseitiger Einmischungswettbewerb ausgebrochen. (Foto: iha)
Deutschland und die NSA - Keine Sicherheit zum Nulltarif
Die Debatte um den noch akzeptablen Preis für die innere Sicherheit wird auch in den USA selbst geführt. Der billige Antiamerikanismus in Deutschland im Nachgang der Snowden-Affäre hilft jedoch niemandem weiter. (Foto: ap)
Führungsmacht Deutschland
Am deutschen Wesen wird und will die Welt nicht genesen. Wo aber kluge Diplomatie und Pragmatismus an den Tag gelegt werden, können von Deutschland positive Impulse zumindest für Europas wirtschaftliche Entwicklung ausgehen. (Foto: reuters)
Der Bundestagswahlkampf wird kurz ausfallen - zum Glück
Vor 50 Jahren war kurz die Frage der Einführung eines Mehrheitswahlrechts auf dem Tisch. Diese Chance wurde vertan – und so konnte die deutsche Politik zu jener Versorgungseinrichtung werden, die sie heute ist. (Foto: reuters)
Engerer Kontakt mit türkischem Regierungsapparat der richtige
Nach George W. Bush hat die deutsche Öffentlichkeit in Recep Tayyip Erdoğan endlich wieder einen Gottseibeiuns gefunden, an dem man sein Mütlein kühlt und dem Politiker und Medien in selbstgerechtem Ton Belehrungen erteilen können. (Foto: aa)
Deutschland - ein Land auf dem zweiten Blick
Es ist nicht schwierig, in Menschen aus der deutsch-türkischen Community Begeisterung und Dankbarkeit zu erwecken. Manchmal reicht es, einfach nur objektiv und unvoreingenommen über sie und ihre Arbeit für die Gemeinschaft zu sprechen.
Deutschland, der gnaden- und seelenlose Superkommissar
Als sich die Europamüdigkeit bereits spürbar in zahlreichen Staaten auszubreiten begann, galten Deutschland und Frankreich noch als jenes Duo, das unermüdlich die europäische Idee beschwor. Aber auch sie leben sich zunehmend auseinander. (Foto: ap)

Warum das rein deutsche CL-Finale teuer werden könnte
Deutschland jubelt über das bevorstehende deutsche Champions-League-Finale. Das Land ist jetzt Fußball-Führungsmacht in Europa. Andere Länder könnten nun auch politisch auf mehr deutsche Führung in Europa drängen. Aber die kostet Geld. (Foto: ap)
Weniger wäre mehr gewesen
Die Deutsch-Türkische Kulturolympiade 2013 glänzte einmal mehr durch prachtvolle Inszenierungen und perfektionierte Choreografien. Für die Zukunft ist aber auch mehr Mut zum Improvisierten wünschenswert. (Foto: Feridun Oran)
Neukölln ist nicht überall
In der Bundesrepublik vollzieht sich gegenwärtig eine kleine Bildungsrevolution im Stillen. Deutschtürken gründen Privatschulen, an der Spitze der Bildungsinitiative stehen die Gülen-Anhänger. (Foto: BIL-Privatschule Stuttgart)
Die Deutschen und das Thema Krieg
In weiten Teilen Deutschlands gilt selbst das Nachdenken über militärische Formen der Beteiligung an der gemeinsamen Durchsetzung politischer Interessen als verpönt. Von internationalen Konflikten verschont bleiben wir dennoch nicht. (Foto: ap)
Die allmähliche Verschiebung der weltpolitischen Koordinaten
Die SPD begeht feierlich den 10.Jahrestag ihres Neins zum Irakkrieg. Man kann diese Zäsur auch ganz anders lesen: nämlich als das Ende des sicherheitspolitischen Konsenses eines vereinten Europas. (Foto: reuters)
Die Sprache der deutschen Politiker
Es ist an der Zeit, den deutschen Spitzenpolitikern anzuraten, mit interkulturellen Trainingsstunden zu beginnen. Anscheinend entgeht ihnen, dass der Rest der Welt überhaupt nicht daran denkt, sich nach deutschen Vorstellungen zu richten. (Foto: rtr)
Deutschtürken entziehen sich zunehmend allgemein gängigen Klischees
Die Deutschtürken seien erstaunlich resistent geblieben „gegen jede Form von Aufstiegsdenken oder Weiterbildungsangeboten“, stellte Prof. Dr. Wehler neulich fest. Scheinbar kennt er die Verhältnisse in Deutschland nicht mehr. (Foto: aa)
Die Briten bleiben in der EU - sie können gar nicht anders
Für den Bankenplatz Nr. 1 auf der Welt brauchen die Briten Europas Hinterland. Und trotz der Goldenen Hochzeit von Deutschen und Franzosen sind sie der wichtigere Handelspartner für die Bundesrepublik als die müde gewordenen Gallier. (Foto: rtr)
