Viele Muslimbrüder sitzen in den ägyptischen Gefängnissen, manche haben es aber geschafft, sich ins Ausland abzusetzen. Doch auch dort scheinen sie unerwünscht zu sein. In Katar befinden sich etwa sieben führende Muslimbrüder, die man gebeten hat, das Land zu verlassen. Wie die ägyptische Zeitung Al-Masry Al-Youm berichtet, sollen zwei der Ägypter inzwischen in die Türkei ausgereist sein. Dabei handelt es sich offenbar um Jamal Abdul Sattar und Amr Darrag.

Schon bei seiner Katar-Reise vor wenigen Tagen hatte Präsident Recep Tayyip Erdoğan auf die Frage, ob sein Land auch Muslimbrüder aufnehme, geantwortet, dass die Türkei dies prüfen werde, sollte der Wunsch nach Ausreise bestehen. Wenn es keine Hinderungsgründe gebe, würde man diesen auch die „selben Erleichterungen zugestehen, wie allen übrigen auch“.