Kanzleramtschef im Namen der Bundesregierung

Altmaier: Beziehung zur Türkei nicht auf aktuelle Probleme reduzieren

Trotz der angespannten deutsch-türkischen Beziehungen darf nach Worten des geschäftsführenden Bundesfinanzministers und Chefs des Bundeskanzleramts, Peter (), nicht die vielfältige Zusammenarbeit der beiden Länder aus dem Blick verloren werden. Die bilateralen Beziehungen könnten nicht reduziert werden auf ein bestimmtes Jahr oder eine bestimmte Periode, sondern seien «ein Kontinuum seit über 100 Jahren», sagte der CDU-Politiker am Donnerstag bei einem Besuch einer historischen Fotoausstellung in der Botschaft der  in .

Die bilateralen Beziehungen hätten in den vergangenen beiden Jahren sehr schwierige Momente erlebt, sagte Altmaier. Das liege an geostrategischen Entwicklungen, aber auch an Entwicklungen innerhalb der Türkei. Man müsse versuchen, die Konflikte zu lösen, so wie sie «unseren Wertvorstellungen als Partner in der und im Europarat» entsprechen würden. Die Freilassung des monatelang in der Türkei inhaftierten deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtners sei nur der «Beginn eines Prozesses, nicht das Ende». All diese Vorgänge «sollen nicht darüber hinweg täuschen, dass es zwischen unseren beiden Ländern und zwischen unseren beiden Völkern seit über hundert Jahren sehr intensive und sehr persönliche Beziehungen gibt».

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dpa