Angriffe auf Schule und Universität „nicht legitim“

Eine der terroristischen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) nahestehende Personengruppe griff am Mittwochabend eine Universität und eine in der südostlichen türkischen Provinz nahe der Grenze zum an und zerstörte dabei Gebäudeteile.

Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer Serie von Zusammenstößen, die sich in mehreren Teilen der ereigneten. Anhänger der pro-kurdischen „Partei für Frieden und Demokratie“ (BDP) und der PKK gerieten in mehreren Städten mit Polizeieinheiten aneinander, nachdem sie sich zu teils gewaltbereiten Solidaritätskundgebungen für landesweit im Hungerstreik befindliche, inhaftierte Terroristen versammelt hatten.

In Hakkari hatte die Provinzorganisation der BDP am Mittwoch eine unangemeldete Demonstration abgehalten, im Zuge derer es ebenfalls zu Ausschreitungen gegenüber den Sicherheitskräften kam. Im Anschluss an die Zusammenstöße stürmte am Mittwochabend eine etwa 20-köpfige Personengruppe das Verwaltungsgebäude der Universität von Hakkari. Dabei wurden mehrere Fenster eingeschlagen sowie Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände im Inneren des Gebäudes zerstört.

In der Ortschaft Yeni Mahalle setzte eine andere Personengruppe bereits zum zweiten Mal das Gebäude der „Fatih Sultan Mehmet“ durch Molotow-Cocktails in Brand. Die Schulleitung verschob daraufhin den Unterricht für 370 Schüler der Einrichtung.

Der Leiter der Universität von Hakkari, , verurteilte die Attacken aufs Schärfste und sagte, Angriffe dieser Art könnten durch nichts gerechtfertigt werden. „Selbst unter den Bedingungen eines Kriegsrechts wären solche Akte nicht legitim“, fügte Ceylan hinzu.

Der Leiter der Bezirksschulverwaltung in Hakkari, Mehmet Sena Yakut, gab im Anschluss an die Zwischenfälle gegenüber Reportern an, dass die Sicherheitskräfte noch eine Untersuchung der Schulräumlichkeiten durchführen werden. Der Unterricht werde zeitnah nach Abschluss der Aufräumarbeiten wieder beginnen.