Fast vier Wochen nach dem Anschlag der kurdischen Terrorgruppe TAK auf Soldaten in der zentraltürkischen Provinzhauptstadt Kayseri ist gegen 20 Verdächtige Untersuchungshaft verhängt worden. Zwei weitere Verdächtige seien vom Haftrichter auf freien Fuß gesetzt worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu Ajansı (AA) am Freitag.

Bei dem Selbstmordanschlag vom 17. Dezember waren 14 Soldaten getötet worden. Zu der Tat haben sich die „Freiheitsfalken Kurdistans“ bekannt, eine Splittergruppe der PKK.

Die TAK verübt vor allem Anschläge auf Sicherheitskräfte, nimmt aber keine Rücksicht auf mögliche Opfer unter  Zivilisten. Die Gruppe hatte auch einen Doppelanschlag nach einem Fußballspiel im Istanbuler Viertel Beşiktaş am 10. Dezember für sich beansprucht. Dabei wurden 45 Menschen getötet, die meisten davon Polizisten. (dpa/dtj)