Alex de Minaur hatte im Halbfinale den Belgier David Goffin geschlagen. Foto: Twitter/ATP

Alex de Minaur hat im Finale Alexander Bublik geschlagen und damit das Tennis-Turnier in Antalya gewonnen. Der deutsche Topspieler Jan-Lennard Struff schied bereits im Viertelfinale aus, der beste türkische Akteur eine Runde davor.

Der Australier Alex de Minaur hat die Antalya Open gewonnen. Der 21-Jährige profitierte am Mittwoch im Endspiel von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners Alexander Bublik aus Kasachstan. Bublik konnte bereits nach rund sieben Minuten beim Stand von 2:0 für de Minaur wegen einer Knöchelverletzung nicht mehr weiterspielen, so dass sich de Minaur den ersten Titel der neuen Herren-Saison sicherte. Für ihn war es der insgesamt vierte Turniersieg seiner Laufbahn.

Von den teilnehmenden türkischen Tennisspielern Mert Naci Türker, Umut Akkoyun, Togan Tokaç, Cengiz Aksu, Ergi Kırkın, Altuğ Çelikbilek und Marsel Ilhan schaffte nur Çelikbilek den Einzug ins Achtelfinale. Dort unterlag er dem Georgier Nikoloz Basilashvili.

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Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff schaffte es immerhin ins Viertelfinale. Der 30 Jahre alte Warsteiner verlor dort bei der mit 361.800 Euro dotierten Hartplatz-Veranstaltung gegen Jeremy Chardy aus Frankreich mit 6:4, 2:6, 6:7 (8:10).

Der Tennis-Tross reist nun nach Australien. Dort müssen sich alle Spieler:innen in Melbourne wegen der Einreisebestimmungen nach Australien für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Anfang Februar stehen dann der ATP Cup und zwei ATP-Turniere auf dem Programm, ehe am 8. Februar die Australian Open beginnen sollen.

dtj/dpa