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Aus der Bundesliga in die Türkei: Russischer Nationalspieler kommt zu Fenerbahçe

Der russische Fußball-Nationalspieler und ehemalige Schalker Bundesliga-Profi Roman Neustädter wechselt in die türkische Süper Lig zu Fenerbahçe Istanbul. Der 28-Jährige unterschrieb am Mittwoch beim Vize-Meister nach bestandenem Medizincheck einen Dreijahresvertrag bis 2019. Neustädters Kontrakt beim Bundesligisten FC Schalke 04 war nach vier Jahren nicht verlängert worden.

„Ich bin stolz, bei Fenerbahçe zu sein. Ich möchte dem Verein helfen. Wir wollen alle gemeinsam hier erfolgreich sein“, sagte Neustädter bei seiner Vorstellung. Er habe auch mit einigen anderen Clubs gesprochen, aber mit keinem anderen türkischen Verein, so Neustädter. Gerüchten zufolge war auch Galatasaray an einem Transfer interessiert.

„Als ich hörte, dass Fenerbahçe Interesse an mir hat, habe ich meinem Manager gesagt, lass uns hingehen und die Gespräche führen. Ich finde, es war eine gute Entscheidung, von Deutschland in die Türkei zu wechseln“, erklärte der defensive Mittelfeldspieler, der auch in der Innenverteidigung einsetzbar ist: „Ich kann beides spielen. Ich werde dort spielen, wo der Trainer mich einsetzt.“

„Regel Nummer 1: Tor gegen Galatasaray schießen“

Vor der Verpflichtung Neustädters hatte der portugiesische EM-Teilnehmer Nani Fenerbahçe verlassen. Er spielt zukünftig zusammen mit dem deutschen Nationalspieler Shkodran Mustafi beim FC Valencia.

Bei der EM in Frankreich schied Neustädter, der erst kurz vor der Europameisterschaft den russischen Pass bekommen hatte, mit der Sbornaja schon nach der Gruppenphase aus.

Auf seiner Facebookseite hat Neustädter, der sich enttäuscht von Schalke gezeigt hatte, bereits sein Profil aktualisiert. Bei den Fans kam das gut an. Ohnehin habe der Neue bereits gezeigt, dass er ein „wahrer Fener-Spieler“ sein könne: „Den ersten Schritt, um ein wahrer Fenerli zu sein, hast du ja schon bei Schalke getan! Regel Nummer 1: Tor gegen Galatasaray schießen!“, kommentierte ein User unter einem aktuellen Beitrag. Neustädter hatte in der Saison 2012/2013 im Champions League-Achtelfinale gegen den Erzrivalen von Fenerbahçe getroffen, schied aber dennoch mit Schalke aus (1:1, 2:3).

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