Die Ausstellung „Aşk-ı Nebi: Doğumunun 1443. Yılında Hz. Peygamber” (Liebe für den Propheten in dem 1443. Jahr seiner Geburt) im Istanbuler Topkapı-Palast präsentiert den Koran, Hadithe (Reden und Lehren des Propheten), kalligrafische Hilye-i Şerif (schriftliche Beschreibung des Propheten) und weitere kalligrafische Kunstwerke des 15., 16. und 17. Jahrhunderts.

Den Gästen wurde bei dem Event osmanisches Sorbet serviert, während der Präsident für interreligiöse Angelegenheiten der Türkei, Mehmet Görmez, eine Rede hielt. Er erklärte, dass die Ausstellung die Liebe und Leidenschaft zu dem Propheten zu dieser Zeit, in der die türkische Gesellschaft zunehmend polarisiert wurde, zum Ausdruck bringt.

„Vor vierzehn Jahrhunderten wehte die Barmherzigkeit des Propheten wie eine Brise auf die Menschen und vereinte zerstrittene und zerbrochene Herzen. Hoffentlich wird ‚Aşk-ı Nebi‘ ein Anlass sein, um unsere erschöpften Herzen zu vereinen und uns helfen mit der Barmherzigkeit des Propheten, alle Fehler und alles Übel der Vergangenheit hinter uns zu lassen”, so Görmez.

Ausstellung „Liebe für den Propheten” noch bis zum 15. Juli

Er betonte ebenfalls die Wichtigkeit für alle Muslime ihre Beziehung mit dem Islam zu reflektieren und sich selbst zu versichern, dass sie auf Aufrichtigkeit basiert. „Dieses Jahr ist das Thema mit dem man die Liebe zum Propheten [an seinem Geburtstag] zeigt: Aufrichtigkeit. Heuchelei, Überheblichkeit, Leidenschaft nach Macht und Gier nach Reichtum haben leider selbst die Sprache der Religion durchdrungen. Doch die einzige ehrliche Beziehung zur Religion ist diejenige, welche aufrichtig ist.”

Bei der Eröffnung waren unter anderem der stellvertretende Kultur- und Tourismusminister Abdurrahman Arıcı, der Istanbuler Gouverneur Hüseyin Avni Mutlu, der Istanbuler Bezirks-Kultur-und Tourismus-Direktor Ahmet Emre Bilgili, der Istanbuler Mufti Professor Rahmi Yaran, der Präsident des Topkapı-Palast und der Kurator der Ausstellung, Professor Haluk Dursun, sowie der Bürgermeister des Bezirks Fatih, Mustafa Demir, anwesend. Die Austellung kann bis zum 15. Juli besucht werden.

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