Der Titelverteidiger aus München zog am Freitag bei der Auslosung am Sitz der Europäischen Fußball-Union in Nyon Manchester United als Gegner.

Der FC Bayern München und Borussia Dortmund haben im Viertelfinale der Champions League die erwartet schweren Aufgaben vor sich. Der Titelverteidiger aus München zog am Freitag bei der Auslosung am Sitz der Europäischen Fußball-Union in Nyon Manchester United als Gegner.

Vorjahres-Finalist Dortmund muss sich in der Runde der letzten Acht mit Real Madrid auseinandersetzen. Beide deutsche Clubs müssen zuerst auswärts antreten und haben im Rückspiel Heimrecht. Das Viertelfinale wird am 1./2. und 8./9. April ausgetragen. Das Endspiel der Champions League steigt am 24. Mai in Lissabon.

Bei den anderen Begegnungen trifft der FC Barcelona auf Atlético Madrid und Paris St. Germain auf den FC Chelsea.

Erste Reaktionen

„Wir hätten gern was anderes gehabt“, zitiert der „Kicker“ BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der auch auf die vier Begegnungen der vergangenen CL-Saison Bezug nahm: „Im Rückspiel ist Lewandowski wieder da. Wenn er wieder vier Tore schießt, haben wir eine Chance.“

Bayern-Kapitän Philipp Lahm: „Das ist ein super Los. Darauf können wir uns freuen. Wir reisen schon nach Manchester, um dort offensiv zu agieren. Wir sind der Titelverteidiger und immer noch einer der großen Favoriten in der Champions League. Wir dürfen uns aber nicht blenden lassen von Manchesters Platzierung in der Liga.“

Thomas Müller: „Es war klar, dass es im Viertelfinale nur Spitzenspiele geben wird. Es war kein Gegner dabei, von dem ich vorher gesagt hätte, den nehme ich mit Handkuss. ManU hat im Achtelfinale mit einer überragenden Leistung das Ding gegen Piräus noch gedreht. Das zeigt, dass bei ihnen Qualität da ist.“

Arjen Robben: „Es ist ein gutes Los, wir spielen zuerst auswärts. ManU ist nicht in der besten Verfassung, aber immer noch eine Top-Mannschaft. Das Schönste in Manchester ist die Atmosphäre. Old Trafford ist etwas Besonderes, das müssen wir genießen. Die Fans werden der zwölfte Mann für Manchester sein.“

Dante: „Robin van Persie ist ein Weltklassestürmer, aber wir müssen keine Angst vor Manchester haben. Wir sind bereit. Wir müssen in Manchester von der ersten Minute an da sein.“ (dpa/dtj)