Das tragische Bergwerkunglück in der Türkei mit mehr als 300 Toten hat auf der ganzen Welt Hilfsbereitschaft und Solidarität hervorgerufen. Ein Beispiel hierfür ist Aserbaidschan, ein Nachbarland der Türkei. Die Abgeordneten des Landes haben einen Teil ihres Monatseinkommens für Soma gespendet.

Im aserbaidschanischen Parlament hat mit einer Initiative der Abgeordneten Ganira Pashayeva diese Solidaritätsdemonstration mit dem trauernden Nachbarland Türkei begonnen. Die Abgeordnete kündigte an, einen Teil ihres Monatsgehalts für die Opfer von Soma zu spenden und hofft auf die Beteiligung aller Abgeordneten. Pashayeva äußert sich auf ihrer Internetseite hierzu wie folgt: „Um den Hinterbliebenen in Soma zu helfen, habe ich einen Teil meines Gehaltes gespendet. Einige Abgeordnete sind meinem Beispiel gefolgt. In kurzer Zeit werden sich auch andere Abgeordnete uns anschließen. Um Soma zu unterstützen, bitte ich alle Freunde, zur Hilfskampagne beizusteuern.“

Auch die Rothalbmondgesellschaft von Aserbaidschan hat für Soma eine Hilfskampagne gestartet. Sie wird auch die Übergabe der Hilfsgüter an die Empfänger in der vom Bergwerkunglück betroffenen Stadt koordinieren.