Die Tür ist offenbar noch nicht ganz zu. Nachdem Mario Gomez unlängst erklärt hatte, nicht mehr in die Türkei zu Beşiktaş zurückkehren zu wollen, verdichten sich nun die Anzeichen, dass es zu einer Wende kommen könnte. Denn obwohl der Klub den deutschen Nationalstürmer zumindest offiziell abgeschrieben hatte, berichten türkische Quellen, dass er insgeheim mit Gomez weiter Verhandlungen geführt habe.

Dabei soll Vereinspräsident Fikret Orman Gomez erklärt haben, dass die Situation in der Türkei nach dem gescheiterten Putschversuch nicht so schlimm sei wie dieser befürchte. „Es ist wieder alles normal. Wir wollen, dass du wieder nach Istanbul kommst“, wird Orman in verschiedenen Medien zitiert. Der Spieler habe sich daraufhin Bedenkzeit bis zum heutigen Montagabend erbeten, um mit seiner Ehefrau über die Situation zu sprechen. Die beiden hatten erst vor wenigen Tagen geheiratet.

Hoffnung macht sich der Klub, weil Gomez noch keinen neuen Verein gefunden hat. Zuletzt wurde er beim FC Barcelona und bei Borussia Dortmund gehandelt, war dort aber nur als Ersatz eingeplant. Von Vorteil könnte für den 31-Jährigen sein, dass er in Istanbul seinen unumstrittenen Status als Stürmerstar fortsetzen könnte. Besonders bei den Fans der „Adler“ ist er sehr beliebt.

Beşiktaş ist händeringend auf der Suche nach einem Stürmer. Falls es mit Gomez nicht klappen sollte, will der Klub die Verhandlungen mit Samuel Eto’o und Mario Balotelli, mit denen man in Verhandlungen stehe, intensivieren. Eto’o spielt in der Türkei für Antalyaspor.