Schiedsrichter Felix Brych in Aktion. Foto: Lars Baron/Pool Getty/dpa

Nach dem Achtelfinal-Aus der DFB-Elf ist Deutschland zumindest noch mit einem Schiedsrichter im Halbfinale vertreten. Cüneyt Çakır geht in den letzten Spielen der EM hingegen leer aus. Die Details zur Entscheidung.

Wie die UEFA am Sonntag bekanntgab, pfeift der Münchner das Spiel zwischen Italien und Spanien am Dienstag (21 Uhr). Der 45 Jahre alte Jurist hatte zuletzt das Viertelfinale England – Ukraine (4:0), das Achtelfinale Belgien – Portugal (1:0) sowie die Gruppenbegegnungen Finnland – Belgien (0:2) und Niederlande – Ukraine (3:2) geleitet. Für Brych verläuft dieses Turnier damit erfolgreicher als die WM 2018, als er von der FIFA nach einem Vorrundenspiel nicht mehr nominiert worden – trotz des Vorrunden-Aus der Deutschen übrigens – und frustriert abgereist war.

Pfeift Niederländer Kuipers das Finale?

Niederländische Medien wollen erfahren haben, dass der erfahrene Björn Kuipers das Finale im Wembley-Stadion pfeifen wird. Das berichtete die niederländische Zeitung „AD“ am Sonntagabend und bezog sich auf eigene Quellen. Zuletzt war vereinzelt der Name Brych in Zusammenhang mit dem Endspiel gefallen. Kuipers hatte zuletzt in der Viertelfinalpartie zwischen Tschechien und Dänemark keinen besonders souveränen Eindruck hinterlassen.

Der türkische Top-Schiedsrichter Cüneyt Çakır muss hingegen überraschend die Heimreise antreten. Er bekommt auch diesmal kein Endspiel. Nach zwei Gruppenspielen (Ungarn – Portugal und Ukraine – Österreich) durfte Çakır noch das Achtelfinalspiel Kroatien gegen Spanien leiten. Seine Leistungen wurden von Fachzeitschriften weitestgehend als gut eingestuft. Somit bleibt für den 44-Jährigen das Champions-League-Finale im Jahr 2015 als sein Karriere-Highlight.

Das WM-Turnier in Katar im kommenden Jahr dürfte altersbedingt sein letztes großes internationales Turnier werden.

dtj/dpa