Nach 26 Jahren soll der ehemalige beste „Welttorhüter“ Iker Casillas nicht mehr im Kasten der Madrilenen stehen. Real Madrid möchte mit dem neuen Chef-Trainer Rafael Benitez einen Umbruch in der Mannschaft einleiten. Dafür sollen neue Spieler den Kader rotieren. Laut dem staatlichen Fernsehsenders TVE soll der 34-jährige spanische Nationaltorhüter die „Los Galacticos“ am Ende der Saison verlassen, obwohl sein Vertrag noch bis 2017 läuft. Mehrere Spitzenclubs sollen an ihm interessiert sein.

Darunter auch Fenerbahçe Istanbul, das bisher das lukrativste Angebot für Casillas abgegeben haben soll. Nach einer Meldung der spanischen Sport-Tageszeitung „Marca“ ist der Ersatz für Casillas schon auf dem Weg: David De Gea, der noch bei Manchester United bis 2016 unter Vertrag steht, soll Casillas kommende Saison ersetzen. Laut „Marca“ soll der 24-jährige spanische Keeper für 25 Millionen Euro nach Madrid wechseln. De Gea spielte bis 2011 für Reals Erzrivalen Atletico Madrid.

Xabi Alonso wohl auch auf der Tagesordnung von Fener

Offenbar will Fenerbahçe kommende Saison auch das Gesicht der Mannschaft verändern. Nach der verpatzten Meisterschaft möchte man demnächst in allen „Wettbewerben“ erfolgreicher werden. Dafür sollen nach Jahren auch wieder mehrere „Stars“ in den Kader kommen. So soll Xabi Alonso vom FC Bayern München ein Thema bei den Türken sein. Laut des Online-Portals „Medyaline“ sei Fener bereit, fünf Millionen Euro Ablöse für den Spanier zu zahlen. Alonso soll bei „Fener“ den portugiesischen Nationalspieler Raul Meireles ersetzen, der offenbar einen Vereinswechsel anstrebt.

Laut „Medyaline“ stehe Alonso allerdings nur zu Verkauf, wenn die Bayern Ersatz verpflichten. Dies ist noch nicht geschehen. Zuletzt wurde über Ilkay Gündoğan, der Wechsel ist aber wohl wegen unterschiedlicher Gehaltsvorstellungen geplatzt. Alonsos Berater Inaki Ibanez dementierte die Wechselgerüchte. „Er hat einen Vertrag bis 2016. Ehrlich gesagt verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Niemand hat mit mir darüber gesprochen. Die Verantwortlichen haben mir nur zu einer guten Saison von Xabi gratuliert. Da ist nichts dran“, so Ibanez.