Cem Yılmaz beschwert sich über türkische Presse

– der Mann, der die zum lachen bringt. Seine Witze versuchen viele im Land nachzuahmen, aber vergeblich. Jetzt hat sich offenbar auch eine türkische Zeitung einen Witz über ihn erlaubt. 

„VERGI ÖDEMICEM“ (dt.: ich werde keine Steuer zahlen) schrieb die türkische Boulevardzeitung Takvim. Die Zeitung wirft dem beliebten Comedian vor, Steuern zu hinterziehen, in dem er seine Yacht nicht in der Türkei, sondern in den USA registriert habe. Als Beweis zeigt die Zeitung eine US-Amerikanische Flagge an der Yacht von Yılmaz. Der Comedian selbst ärgert sich über diesen Vorwurf. Diejenigen, die so etwas machen, seien sittenlos und ausweglos.

Zugleich dementierte Yılmaz die Vorwürfe. Seine Yacht sei eine von wenigen Yachten mit türkischer Flagge und am Hafen von registriert. 

Im Gegenteil, sagt Yılmaz via Twitter: Lediglich 50 Türken hätten eine türkische Flagge an ihrer Yacht angebracht. Eine davon sei er selbst: 

 

Yılmaz´Ärger kommt nicht von irgendwo daher. Ein Kolumnist der regierungsnahen Tageszeitung Sabah schrieb kürzlich, dass auch Yılmaz mit der Gülen-Bewegung zu tun hätte. Nicht nur er, sondern auch die beliebten Sänger Sezen Aksu und Tarkan hätten indirekte Verbindungen zur Gülen-Bewegung. Diese Kolumne zeigt, welches Ausmaß der Wahn in der Türkei angenommen hat. 

 

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