Der türkische Comedystar Cem Yılmaz ist mit seinem neuen Film „Ali Baba und die sieben Zwerge“ („Alibaba ve 7 Cüceler“) furios in die Kinos eingestiegen. In den ersten drei Tagen nach der Veröffentlichung hat er rund 540.000 Zuschauer in die Säle gezogen. Laut den offiziellen Werten von Box Office Turkey haben den Film zum Zeitpunkt 18. November 2015 genau 539.639 Menschen gesehen und wodurch er in weniger als einer Woche knapp sieben Millionen Türkische Lira einnehmen konnte.

Im Film geht es um die Geschichte von zwei Kumpels, die ihr Geld mit der Gärtnerei verdienen. Aus Versehen geraten sie einem Bösewicht in die Quere und dazu auch noch in die Hände derer, die ihn festnehmen wollen. In diesem Kreuzfeuer entwickeln sich die beiden naiven Gärtner zu zwei gerissenen Figuren, die für die Rettung der gesamten Menschheit eine wichtige Rolle spielen.

Neben neuen Gesichtern sind auch Schauspieler zu sehen, die man von vorherigen Yılmaz-Produktionen kennt. Zafer Alagöz hatte zuletzt sowohl in seinem Film „Yahşi Batı“ als auch in „Pek Yakında“ mitgewirkt. Neu ist Çetin Altay, der vor kurzem mit dem Film „Oflu Hocanın Şifresi“ berühmt geworden ist. Ebenfalls neu ist die Darstellerin Irina Ivkina.

Cem Yılmaz ist, wie in allen seinen Filme, wieder die Personalunion Drehbuchautor Szenario, spielte gleich zwei Hauptrollen und ist der Regisseur. Viele seiner Kritiker greifen den talentierten Künstler genau an diesem Punkt an. Sie werfen ihm vor, er würde sich verausgaben und darunter würden seine Film leiden. Es ist denkbar, dass bei einer vielfältigeren Arbeitsaufteilung Cem Yılmaz noch bessere Filme produzieren würde. Aber sei es drum, denn um die Zuschauerzahl musste sich der erfahrene Yılmaz noch nie ernsthafte Gedanken machen.