epa05453864 Radamel Falcao of AS Monaco celebrates after scoring a goal against Fenerbahce during the the UEFA Champions League third round qualifying second leg match between AS Monaco and Fenerbahce, at Stade Louis II, in Monaco, 03 August 2016. EPA/SEBASTIEN NOGIER +++(c) dpa - Bildfunk+++

Fenerbahçe Istanbul kann die Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Champions League begraben. Im Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde unterlag das Team von Coach Vítor Pereira in Monaco mit 1:3 (0:2). Das Hinspiel hatte Fenerbahçe noch mit 2:1 gewonnen. In der Summe reichte das aber nicht aus, um es in die Playoff-Runde zu schaffen.

Bereits in der 2. Minute war es dem AS Monaco gelungen, durch das Tor von Germain in Führung zu gehen. Die Istanbuler, die mehrmals mit den Entscheidungen des Schiedsrichter-Teams haderten, kassierten nur eine Viertelstunde später das zweite Gegentor. Nach einer fragwürdigen Entscheidung verwandelte Superstar Falcao den fälligen Elfmeter zum 2:0.

In der zweiten Halbzeit verkürzte Emenike, Doppeltorschütze im Hinspiel, aus abseitsverdächtiger Position zwar zum 1:2 (53.), doch Germain machte mit seinem zweiten Tor in der 66. Minute aus Sicht der Monegassen alles klar. Die Wut der türkischen Fans bekam insbesondere Trainer Pereira ab. Sie forderten lautstark seinen Rücktritt.

Damit muss Fenerbahçe wie schon in den vergangenen Saisons mit der Europa League Vorlieb nehmen. Doch auch da ist die Teilnahme noch nicht sicher. Zunächst steht die Playoff-Runde an. Der dortige Gegner wird morgen ausgelost. Als einziger türkischer Teilnehmer wird damit Beşiktaş in der Königsklasse ins Rennen gehen.

Ebenfalls in der Europa League vertreten sind aus der Türkei Osmanlıspor und Başakşehir. Beide bestreiten heute ihr Rückspiel in der 3. Qualifikationsrunde und haben gute Chancen, es ebenfalls in die Playoffs zu schaffen.