Champions League: Die UEFA hat das Strafmaß für Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul nach den Vorkommnissen vom 04.11.2014 veröffentlicht.

Die Kontroll- und Disziplinarkommission des europäischen Fußball-Verbandes UEFA hat ihr Urteil in Bezug auf die Vorfälle rund um die Champions-League-Partie Borussia Dortmund-Galatasaray Istanbul gefällt.

Demnach muss der türkische Rekordmeister eine Geldstrafe in Höhe von 70.000 Euro berappen. Die Kommission will sich noch zu den Einzelheiten und der Urteilsbegründung äußern, hieß es auf DTJ-Nachfrage. Zunächst war spekuliert worden, dass Galatasaray auch mit einem Geisterspiel gegen Arsenal London bestraft werden könnte. Borussia Dortmund kam mit einer Geldstrafe in Höhe von 32.000 Euro davon.

Bei dem Spiel am 4. November hatte es im Fanblock von Galatasaray Ausschreitungen gegeben. Die Partie musste unterbrochen werden, da Pyrotechnik und andere Gegenstände auf das Spielfeld flogen.  Der Verein muss sich nach dem Willen der UEFA innerhalb von 30 Tagen beim BVB zur Regulierung der durch die eigenen Anhänger verursachten Schäden melden, schreibt kicker.de.

Auch die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt in dem Fall wegen versuchten Totschlags. Eine drei Kilo schwere Sitzschale inklusive Verankerungen war in einen Dortmunder Fanblock geworfen worden. Verletzt wurde dabei niemand.

Dortmund wurde unter anderem bestraft, weil einige Anhänger insbesondere nach dem Spiel versucht hatten, sich Zugang zur Galatasaray-Fankurve zu verschaffen.

In der Champions League steht Galatasaray nach nur einem Punkt aus vier Spielen vor dem Aus. Selbst der dritte Platz, der in der Rückrunde zur Teilnahme an der Europa League berechtigt, ist in großer Gefahr. Wegweisend wird das Auswärtsspiel beim direkten Konkurrenten RSC Anderlecht am 26.11. sein.

Der BVB hat sich bereits für das Achtelfinale qualifiziert.