In China wurde am Freitag eine der größten Moscheen der Volksrepublik eröffnet. Nach Angaben der staatlichen emiratischen Nachrichtenagentur WAM (Donnerstag) kann das Gotteshaus in der nordwestlichen Autonomen Region Ningxia mehr als 6.000 Betende fassen und wurde in weniger als neun Monaten errichtet. Finanziert wurde der Bau der Meldung zufolge durch eine Stiftung des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Chalifa bin Zayid Al Nahyan.

Ningxia weist einen namhaften muslimischen Bevölkerungsanteil auf. In ganz China bekennen sich Schätzungen zufolge 1,7 Prozent zum Islam, das entspricht 23 Millionen Menschen.

Muslime haben in dem kommunistischen Land oft mit Schikanen zu kämpfen. Zuletzt hatte es während des Fastenmonats Ramadan in der Region Xinjiang Unruhe gegeben, als Behörden den Menschen das Fasten untersagten. (KNA/dtj)