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Corona

Amazon und Lieferando verbannen Attila Hildmann

Der wohl bekannteste deutsche Corona-Leugner Attila Hildmann hat mal wieder Probleme mit seinen Unternehmen. Bei Amazon und Lieferando sind seine Produkte nicht mehr verfügbar. Auch seine deutschen Vertragspartner rücken von ihm ab. Attila Hildmann hat, Angaben mehrerer Medien zufolge, Probleme, sei

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Von Kreitewolf30. April 2021
2 Min. Lesezeit
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Der wohl bekannteste deutsche Corona-Leugner Attila Hildmann hat mal wieder Probleme mit seinen Unternehmen. Bei Amazon und Lieferando sind seine Produkte nicht mehr verfügbar. Auch seine deutschen Vertragspartner rücken von ihm ab. Attila Hildmann hat, Angaben mehrerer Medien zufolge, Probleme, seine Produkte zu vertreiben. Offenbar nahm der US-Onlineversand-Riese Amazon seine Produkte aus dem Sortiment. Auch der Essenslieferdienst Lieferando distanzierte sich von dem prominenten Corona-Leugner. Seine Berliner "Vegan Bio Snackbar by Attila Hildmann" ist in der App nicht mehr verfügbar. Hildmann, der zu den bekanntesten Verschwörungstheoretikern des Landes zählt, verstößt mit seinem zum Teil rechtsextremistischen Gedankengut offenbar gegen die Geschäftsbedingungen der Online-Riesen. Für den Deutsch-Türken ist besonders der Amazon-Rausschmiss schmerzhaft. Dort hatte er bis zuletzt seine veganen Bestseller-Kochbücher und Lebensmittel, wie einen Bio-Matcha-Tee, erfolgreich vertrieben. Unternehmen rücken von Hildmann ab Hildmann, der wegen eines deutschen Strafbefehls in die Türkei flüchtete und bis heute dort vermutet wird (DTJ-Online berichtete), hatte über seinen Telegram-Kanal immer wieder antisemitische Thesen vertreten und gegen deutsche Politiker gewettert. Mit Amazon und Lieferando verliert er seine letzten Geschäftspartner. Bereits im vergangenen Jahr hatte Kaufland alle Hildmann-Produkte aus dem Sortiment genommen. Vitalia folgte. Und auch der Safthersteller Voelkel verbannte den überaus erfolgreichen Energydrink "Daisho", für den Hildmann offensiv – auch in Deutschrap-Videos – warb. Lange Liste der Verbannungen In die lange Liste reiht sich auch die Buchhandelskette Thalia ein. Noch im vergangenen Juli wollte sie "niemanden bevormunden". Nun stellt sie sich gegen Hildmann und die Werte, die er vertrete. Wie lang der frühere Koch und Imbissbetreiber ohne Einnahmen in der Türkei überleben kann, ist fraglich. Dass er die Entscheidungen der Unternehmen nicht lange auf sich sitzen lassen wird, ist indes klar. Auf seinem Twitter-Account kommentiert er regelmäßig die neuesten Entwicklungen.

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