Cyberkriminalität kann großen Schaden anrichten. Foto: Nicolas Armer/dpa

Cyberattacken bleiben ein großes Risiko. Sie richten große Schäden an, die Folgen sind immens. Eine Auswertung der Risiken zeigt: Die Türkei ist besser auf Cyberattacken vorbereitet als Deutschland. Die Details.

Die Schäden durch kriminelle Handlungen im Computer- und Telekombereich sind immens: In diesem Jahr belaufen sie sich nach Schätzungen schon auf sechs Billionen Dollar (gut fünf Billionen Euro). Cyberkriminalität umfasst unter anderem widerrechtliches Eindringen in Systeme und Datenmanipulationen.

Experten der ITU fordern Länder nun auf, mehr für die Sicherheit zu tun. Nach der Auswertung von Fragebögen an Behörden und Einschätzungen von Experten sind die Vorkehrungen gegen Cyberkriminalität in den USA am besten.

Zahl der Internetnutzer weltweit steigt weiter

Deutschland liegt auf Platz 19, hinter etwa Saudi-Arabien (Platz 3), Russland (5) und der Türkei (11). Die Zahl der Internetnutzer weltweit steigt rasant: Sie dürfte sich nach Angaben der bis 2030 mehr als verdoppeln und dann 90 Prozent der Erdbewohner umfassen.

Heute seien 3,5 Milliarden Menschen online, 2030 voraussichtlich 7,5 Milliarden, berichtete die ITU. 2007 waren nach Schätzungen erst eine Milliarde Menschen online. Genau so viele – eine Milliarde – sind seit 2015 erstmals online gegangen.

dpa/dtj