Deutscher Gurken-Produzent: Türkei „Drehscheibe“ für Nahost-Handel

Der deutsche Traditionskonzern Carl Kühne KG mit Sitz in Hamburg möchte die Türkei, in der sie schon eine Produktionsanlage besitzt, zur Drehscheibe für den Handel im Nahen Osten und Zentralasien machen. Die gestern im westtürkischen Izmir feierlich eröffnete und 16.000 m² umfassende Fabrik wird eine Produktionskapazität von 10000 Tonnen haben und bis zu 16,8 Millionen Flaschen auffüllen können. Hauptsächlich soll sich die Produktion auf Essig und Granatapfelsirup konzentrieren.

Geschäftsführer Andreas Schubert sieht in der Investition nicht nur einen wirtschaftlichen Schachzug. Die Türkei sei auch aus kulinarischer Sicht ein sehr interessantes Land mit einer großen und vielseitigen Küche. „Die Türkei ist mit einer sich schnell entwickelnden Wirtschaft und einer strategisch wichtigen Lage zwischen Orient und Okzident für die Kühne KG von großer Wichtigkeit, vor allem, wenn wir in Zukunft weiter expandieren wollen.“

Zeki Pağda, General Manager der Kühne KG in Türkei, sagte bei der Eröffnungszeremonie der neuen Fabrik ebenfalls voraus, dass für das Unternehmen nun die idealen Bedingungen geschaffen seien, um effektiv ins Ausland expandieren zu können. Das werde die Türkei definitiv zum Ausgangspunkt der wirtschaftlichen Expansion der Carl Kühne KG machen.