Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat diese Woche seinen jährlichen Armutsbericht vorgestellt. Demnach ist die Armutsquote gestiegen – schon wieder.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat diese Woche seinen jährlichen Armutsbericht vorgestellt. Demnach ist die Armutsquote gestiegen – schon wieder.

Deutschland ist ein Stück ärmer geworden, glaubt man den Zahlen aus der Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Dabei scheint das „ärmer werden“ nicht einfach eine Tendenz zu sein, die man aus dem Vorjahresvergleich ableiten könnte. Dieser Prozess hält schon seit 2006 an. Galten 2006 14% der Bevölkerung als arm, so ist diese Armutsquote auf 15,5% im Jahr 2013 angewachsen.

Die Autoren der Studie „Die zerklüftete Republik“ weisen allerdings darauf hin, dass der Armutstrend nicht überall gleich ist. Es gibt große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Während im Bundesdurchschnitt die Armutsquote kontinuierlich zugenommen hat, trifft diese Entwicklung nicht auf alle Bundesländer gleichermaßen zu.

Bremen ist ein gutes Beispiel. So stellt der Stadtstaat im Norden das Schlusslicht im Länderranking dar. Betrug die Armutsquote in Bremen 2008 22,2%, so sank sie im darauffolgenden Jahr auf 20,1%, um dann in den folgenden Jahren kontinuierlich zu steigen. 2013 galt fast jeder vierter Bremer als arm.

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