Galatasarays Stümerstar Didier Drogba posiert mit dem

Galatasarays Stümerstar Didier Drogba hatte gestern ein ganz besonderes Gastspiel: Er wurde von Fürst Albert II. in Monaco erwartet, wo ihm der „Golden Foot“ übergeben wurde. Die Auszeichnung gehört zu den bedeutsamsten Ehrungen in der Fußballwelt und zeichnet den Ivorer für seine bisherige Karriere aus.

Prominente Konkurrenz

Neben Drogba waren auch Iker Casillas, Samuel Eto’o, Miroslav Klose, Andres Iniesta, Cristiano Ronaldo, Andrea Pirlo, Frank Lampard, David Beckham und David Trezeguet für die diesjährige Verleihung nominiert. Das Rennen machte aber vor allem dank türkischer Stimmen der Stürmerstar aus der Elfenbeinküste. Für die Ehrung erhielt der 35-Jährige von seinem Coach Roberto Mancini extra trainingsfrei und tauschte seine Trainingsbekleidung gegen den Anzug, um kurzerhand ins Fürstentum zu fliegen.

Verewigung mit Fußabdruck

Der „Golden Foot“ wurde vom Fußballmanagement-Unternehmen World Champions Club in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Monaco ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft Fürst Alberts II., der die Übergabe der Auszeichnung durchführte. Im Zusammenhang damit gibt es in Monaco einen Walk of Fame des Fußballs, auf dem sich Drogba wie auch jeder andere Preisträger verewigte, in dem er seinen Fußabdruck hinterließ.

Hohe Anforderungen

Um für den „Golden Foot“ in Frage zu kommen, müssen aktive Fußballer mindestens 29 Jahre alt sein. Die Auszeichnung ehrt Fußballer, die während ihrer gesamten Karriere sowohl als Einzelsportler als auch im Team mit besonderen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben und besonders durch ihre Persönlichkeit beeindrucken. Für die Nominierung ist eine Jury, die aus Medienpartnern des „Golden Foot“ besteht, zuständig. User der offiziellen Webseite haben dann die Möglichkeit, ihre Stimme für einen von zehn Auserkorenen abzugeben. Jeder Spieler kann nur jeweils einmal den „Golden Foot“ gewinnen, aber mehrmals nominiert werden.

Türkische Fans voten für Drogba

Drogba, der vorher auch schon zwei Mal zu Afrikas Spieler des Jahres gewählt wurde, durfte sich also über die nächste persönliche Auszeichnung freuen. Der Ivorer sorgte besonders während seiner Zeit beim FC Chelsea für Furore und gehört zweifelslos zu den aus Sicht der Verteidiger furchterregendsten Stürmern auf dem Globus. Mit dem Gewinn des „Golden Foot“ tritt er die Nachfolge prominenter Fußballer wie Zlatan Ibrahimovic (2012), Ryan Giggs (2011), Francesco Totti (2010), Ronaldinho (2009) und Roberto Carlos (2008) an und ist der erste afrikanische Preisträger dieser Kategorie. Sein schärfster Verfolger war niemand geringeres als Cristiano Ronaldo, gegen den sich der „Löwen“-Star auf die Stimmen seiner Fans aus der Türkei verlassen konnte, die mit regem Interesse am Voting teilnahmen und so ihren Liebling zu Platz eins verhalfen.