Christine Lüders, die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, machte bei der Auftaktpressekonferenz in Berlin auf immer noch zahlreich vorhandene Benachteiligungen aufmerksam, vor allem auch solche rassistischer Natur, und forderte, dagegen Maßnahmen zu ergreifen: „Gerade auf dem Wohnungsmarkt […], wo Menschen immer noch Benachteiligungen ausgesetzt sind, wenn sie einen anders klingenden Namen haben, da müssen wir was tun.“

Unter den prominenten Botschafterinnen und Botschaftern, die das Themenjahr unterstützten, waren unter anderem der deutsche Moderator Mola Adebisi und die Bloggerin Kübra Gümüşay, die bereits im Vorjahr mit der Twitter-Kampagne #SchauHin Aufmerksamkeit erregte.

Die Antidiskriminierungsstelle plant für den 18. September einen bundesweiten Aktionstag, an dem sich Projekte und Organisationen beteiligen können. Daneben soll es einen Jugendwettbewerb zum Thema und eine Preisverleihung für das Engagement gegen Diskriminierung verliehen.

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