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Das „Festi-Ramazan“ zieht seit über 7 Jahren Tausende Muslime nach Dortmund. Ganze 165 Stände machten Dortmund für einen Monat bunter. Unter den 165 Unternehmen, die dort muslimgerechte Speisen und andere Produkte anboten, waren auch viele, die extra aus der Türkei herkamen. Auch dieses Jahr sollte das geschehen. Doch drei Wochen vor Beginn des Ramadan kam der Schock: Die zuständige Bezirksvertretung Innenstadt-Ost lehnt den Standort auf einem großen Parkplatz ab. Dieser sollte eigentlich auch nur ein Ausweichplatz sein, da der Fredenbaumplatz, auf dem die Veranstaltung 2012 und 2017 stattfand, als zu groß eingestuft wurde. Rund um die Westfallenhallen, auf dem das Fest 2014 bis 2016 stattfand, sind zurzeit Bauarbeiten. Und jetzt wurde auch für die Parkplätze auf dem Remydamm keine Erlaubnis erteilt.

Festi Ramazan Dortmund: Anwohner beschweren sich

Immer wieder beschwerten sich Anwohner über das Fest. Das späte Fastenbrechen machte die Sache nicht einfacher. Die Anwohner sammelten unterschriften gegen das Fest, was letztendlich zum Aus der Veranstaltung führen soll. Veranstalter Fatih Ilhan ist die Absage kaum zu fassen. Gegenüber dem Online-Nachrichtenportal Dortmund24 sagte Ilhan, dass diese kurzfristige Absage für viele Kleinhändler eine finanzielle Katastrophe sei: „Was soll ein kleiner Händler, der Waren für 20.000 Euro eingekauft hat, damit jetzt machen?“

Festi Ramazan an einem anderen Ort?

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Selbst aus der Türkei hätten sich 30 Händler angemeldet. Viele von ihnen hätten schon alles organisiert. Deshalb will Ilhan nicht aufgeben. Kommt vielleicht ein anderer Ort in Frage? Das wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Das DTJ hatte in Vergangenheit bereits über diese Veranstaltung berichtet. Klicken Sie hier, um diesen Beitrag aufzurufen.

 

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