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Angriffe auf Moscheen sind in Deutschland keine Seltenheit mehr. Dabei stehen die, durch den politischen Missbrauch der türkischen Regierung ins Kreuzfeuer geratenen Gemeinden unter mehrfachem Beschuss aus unterschiedlichen Lagern.

Zu den größten Gefährdern von islamischen Gotteshäusern gehören in Deutschland insbesondere auf der einen seite Rechtsradikale, bzw. Neo-Nazis, auf der anderen Seite Anhänger türkischer linksextremistischer Kreise, wie die DHKP-C, sowie die Terrororganisation PKK und ihre Suborganisationen. Auch Vertreter von Vereinen, die zwar nach dem deutschem Vereinsrecht anerkannt sind, aber zu den oben genannten Strukturen Verbindungen hegen, gehören vereinzelt zu den Gefährdern deutscher Moscheen. Oft sind diese Personen und Organisationen den Behörden als Gefährder bekannt und werden vom Verfassungsschutz entsprechend beobachtet.

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Doch nachdem völkerrechtlich fragwürdigen Angriffskrieg der türkischen Regierung im syrischen Afrin, haben kurdische Gemeinden und Zivilisten eine Protestwelle in Europa losgetreten, die durch Vertreter gewaltbereiter Kreise ausgeartet ist. Mit einer offenen Drohung hieß es, dass als Protest zu den Geschehnissen in Afrin Anschläge auf deutsch-türkische Moscheen verübt werden sollen. Genau so kam es dann auch. In nur wenigen Tagen wurde eine Anschlagswelle auf deutsch-türkische Moscheen begonnen. Die Bilanz: In zwei Monaten 26 Attacken auf Moscheen in Deutschland, 18 davon waren Ditib- Moscheen. Im Netz tauchten mehrere Bekennervideos auf, die auf einen kurdisch-extremistischen Hintergrund annehmen lassen.

Ein DTJ-Leser liefert Belege zu Angriffen auf Moscheen

Doch noch sind die Ermittlungen nicht zu Ende und es ist unklar, ob nicht auch andere Extremisten mitverantwortlich sind. Die Vergangenheit hatte die deutsche Öffentlichkeit gelehrt, nicht voreilig eine Täterschaft unter der deutschen Bevölkerung auszuschließen. Spätestens nach den NSU-Morden ist klar, dass Neo-Nazis genauso zu den Tätern zählen könnten. Ein DTJ-Leser lieferte nun einige Belegen zu Angriffen auf Moscheen in Deutschland, die sowohl einen PKK/YPG-Hintergrund verdeutlichen, aber auch vereinzelt Rechtsradikale als Täter zeugen. Dennoch kann natürlich sein, dass es sich bei einzelnen Fällen um bewusste Ablenkungen handelt.

Synergie zwischen Neo-Nazis und gewaltbereiten kurdischen-Extremisten?

Es könnte aber durchaus sein, dass der Gewaltspektrum in jüngster Vergangenheit zunehmend verschwimmt und die Lage zu einer Synergie zwischen rechtsradikalen und linksradikalen Angriffen führt. Der Aufruf von gewaltbereiten kurdischen-Extremisten Anschläge auf Moscheen zu verüben könnte auch böse Geister unter den Neo-Nazis geweckt haben. Dies wäre eine neue Eskalationsstufe für die innere Sicherheit in Deutschland und eine erhöhte Gefahrensituation für gläubige Muslime und ihre Gotteshäuser.

DTJ-Leser: „Angriff auf die DİTİB Fatih Moschee/Camii Gronau: Am 18.3.2018 Zwischen 21:00 und 22:30 Uhr ist ein Angriff auf die Moschee verübt worden. Polizei und Staatsanwaltschaft sind eingeschaltet, bemühen sich um Aufklärung.“

„Molotowcocktail – Brandanschlag auf die Yunus Emre Moschee in Kassel. 25.03.2018“

„Botschaften der YPG auf die Wand der Ditib Moschee in Amberg, Bayern gesprüht“

Indonesische Weisheit und Kultur Zentrum in Berlin mit einem Hakenkreuz beschmiert. Dieser Ort wird auch als eine Moschee gebraucht.

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