Zum neuen Jahr begrüßen alle Länder um 0 Uhr das neue Jahr mit buntem Feuerwerk. Dubai plant das größte Feuerwerk aller Zeiten zu veranstalten.

Dubai will zum Jahreswechsel das größte Feuerwerk der Geschichte veranstalten: Über eine Länge von 99,4 Kilometern entlang der Küste sollen 450 000 Einzelfeuerwerke in einer sechsminütigen Choreografie abbrennen, wie die Zeitung „Gulf News” (Onlineausgabe Montag) meldete. In die nächtliche Darbietung werden der Burj Khalifa, mit 828 Metern höchstes Gebäude der Welt, und das Luxus-Hotel Burj Al Arab sowie die künstlichen Inseln Palm Jumeirah und Palm Islands als Kulisse mit einbezogen.

Nach dem Rekordversuch findet ein weiteres 15-minütiges Feuerwerk entlang der Nobelhotel-Meile von Jumeirah Beach statt. Gestaltet werden die Spektakel von Feuerwerkern des US-Unternehmens Grucci, das sonst bei Großfeiern etwa zu den Olympischen Spielen oder der Amtseinführung von US-Präsidenten angefragt wird. Bisheriger Inhaber des Feuerwerk-Rekords ist Kuwait. Dort bedeckte 2012 das Glitzerwerk am Himmel eine Strecke von fünf Kilometern, dauerte dafür aber 64 Minuten.

Auch Berlin lässt es krachen

Auch Berlin bereitet sich auf den Rutsch ins neue Jahr vor. Die Tourismusgesellschaft Visit Berlin rechnet zum Jahreswechsel mit rund zwei Millionen Gästen in der Stadt. Bei einer der größten Open-Air-Partys der Welt wird zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor auf zwei Kilometern Länge der Jahreswechsel gefeiert. Das Feuerwerk um Mitternacht ist ein Höhepunkt; etwa 6000 Raketen sollen das neue Jahr begrüßen.

In der ganzen Hauptstadt wird mit Böllern und Raketen gefeiert. Das bringt auch große Probleme mit sich: Laut Berliner Feuerwehr werden in der Silvesternacht in der Hauptstadt durchschnittlich rund 500 Menschen durch Pyrotechnik und Brände verletzt. 50 Prozent der Verletzungen seien nicht selbstverschuldet, sondern entstünden durch Querschläger oder das Beschießen von Menschen, sagte ein Sprecher. Die Berliner Feuerwehr hat ihr Aufgebot mehr als verdoppelt. Rund 1300 haupt- und ehrenamtliche Helfer stehen zum Jahreswechsel bereit. (bju/joh/kna/dpa/dtj)