Ein System, das die Welt erschüttern wird

Das TÜBITAK Forschungsinstitut für Raumfahrttechnologien haben zusammen mit der Kriminalpolizei eines der besten ballistischen Untersuchungssysteme der entwickelt. Das “Balistika 2010” benannte in der Lage sein, die Täter der durch Schusswaffen verursachten Kriminalfälle in kürzester Zeit zu fassen.
Im System werden Beweismaterialien und Informationen zentral deponiert. Die dreidimensional untersuchten und archivierten Materialien können zum Vergleich und zur Datenüberprüfung genutzt werden und sind sofort abrufbar.

In dem zurzeit verwendeten System untersuchen Experten die Spuren der Kugeln von Pistolen und Gewehren und stellen fest, ob diese aus derselben Waffe stammen. Jedoch werden bisher alle ballistischen Daten in verschiedenen Systemen archiviert und es werden täglich neue hinzugefügt. Dies erschwert den Vergleich der alten Beweise im Archiv mit den neuen, sodass es bisher nicht möglich war, mit den neu eingegangenen Informationen die Beziehungen zwischen verschiedenen Straftaten aufzuklären.

Das von TÜBITAK entwickelte System macht es möglich, beschlagnahmte Waffen verschiedener Tatorte und die in der zentralen Datenbank vorhandenen Daten zu Fällen, bei denen die Tatwaffen noch nicht identifiziert wurden, miteinander zu vergleichen. Die wichtigsten Vorteile des Systems sind die Aufnahme und Anzeige von dreidimensionalen Daten, welche mehr Details und insgesamt weniger widergeben. Die Vergleichsdaten und die zugehörigen Informationen werden im neuen System kompakt gespeichert und abrufbereit sein.

Das „BALİSTİKA 2010“ – System für ballistische Aufnahmen, Analyse und Erkennung bestand sämtliche Testreihen erfolgreich und erhielt volle Punktzahl von Ballistik-Experten. Die Kriminalpolizeiliche Laboratorien und TÜBITAK Ingenieure, welche bei der Entwicklung ausschließlich lokale Ressourcen verwendet haben, erwarten, dass das System in erster Linie von EU-Mitgliedsstaaten und in vielen weiteren Ländern verwendet werden wird.
übersetzt von Meryem Göktaş