Nationalspieler erleidet Kreuzbandriss

England: Citys Gündoğan-Aktion sorgt für Kopfschütteln

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Es ist mittlerweile zum Verzweifeln. İlkay Gündoğan fällt mit einer neuerlichen Verletzung mehrere Monate aus. Dieses Mal ist es ein Kreuzbandriss, der ihn außer Gefecht setzt.

Sein Trainer Pep Guardiola brachte bereits unmittelbar nach dem Watford-Spiel, in dem sich seine Neuerwerbung das Malheur zugezogen hatte, seine Enttäuschung zum Ausdruck. “Es ist so, so schwierig für ihn, es ist so traurig, wir werden ihn sehr vermissen. Es ist Pech, aber das ist Fußball.” Guardiola gilt als einer der größten Förderer des deutschen Nationalspielers. Er setzte sich im Sommer für seine Verpflichtung ein – obwohl er verletzt war.

Was seine neuen Teamkollegen von ihm halten, machten sie im Spiel gegen Arsenal London deutlich. Sie liefen in Trikots von Gündoğan auf. Mit dieser Geste wollten sie nach eigener Aussage den deutschen Nationalspieler trösten und ihm Mut zusprechen. 

In den sozialen Medien sorgte die Aktion für Gelächter und Kopfschütteln. Dabei wurde auch Grenzen überschritten. “Was ist denn passiert?”, wollten User auf Twitter wissen. “Er hat sich doch nur verletzt. Oder ist er etwa tot?” Die Geste sei übertrieben, meinten andere: “Was wollen sie tun, wenn ein Kollege stirbt?”

Auch Gündoğan selbst war offenbar etwas überrascht. Auf Twitter bedankte er sich bei seinen Mitspielern, erklärte aber zugleich, dass sie sich keine Sorgen machen sollten: “Ich lebe noch”, so der 26-Jährige.