ARCHIV - 15.10.2017, Zypern, Larnaca: Eine Bohrplattform vor der Küste von Larnaca im Mittelmeer. Türkische Kriegsschiffe haben am Dienstag den vierten Tag in Folge ein vom italienischen Energieunternehmen ENI gemietetes Bohrschiff daran gehindert, ein Erkundungsgebiet südöstlich der Hafenstadt Larnaka zu erreichen. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa
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Im Konflikt um Hoheitsrechte in der Ägäis zeichnet sich zwischen Griechenland und der Türkei eine Entspannung ab. Einen Tag nach dem Rammen eines Boots der griechischen Küstenwache durch ein türkisches Patrouillenboot befänden sich in der Region am Mittwochmorgen nur noch jeweils ein Boot der türkischen und ein Boot der griechischen Küstenwache, hieß es aus Kreisen der griechischen Küstenwache. Am Dienstag hatte es griechischen Medien zufolge in der Region bei den Felseninseln Imia (türkisch: Kardak) noch von Booten beider Küstenwachen «gewimmelt».

Telefonat zwischen Tsipras und Yildirim

Zur Entspannung trug offenbar ein Telefonat der Regierungschefs Griechenlands und der Türkei, Alexis Tsipras und Binali Yildirim, am Dienstagabend bei. Nach Angaben des Büros des griechischen Regierungschefs verständigten sich die Ministerpräsidenten darauf, vertrauensbildende Maßnahmen beider Staaten zu intensivieren.

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dpa/dtj
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