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Erdgaskonflikt mit der Türkei: Griechenland rüstet weiter auf

"Wir stellen einen Mehrzweckkämpfer der neuesten Generation zur Verfügung, der es der Hellenischen Republik ermöglicht, ihre geostrategische Haltung in voller Souveränität zu gewährleisten", schreibt der französische Hersteller auf seiner Webseite. Foto: Dassault Aviation

Griechenland will wegen der Spannungen mit der Türkei im östlichen Mittelmeer sechs weitere Rafale-Kampfbomber kaufen.

Athen hat bereits 18 dieser Mehrzweckjets bestellt. „Bald werden es 24 sein“, sagte der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis in einer Rede in der Hafenstadt Thessaloniki, die vom griechischen Fernsehen übertragen wurde. Die beiden Nato-Staaten standen vergangenes Jahr kurz vor einer militärischen Auseinandersetzung im östlichen Mittelmeer, wo reiche Erdgasvorkommen vermutet werden.

Athen verhandelt nach Informationen der griechischen Presse zudem über den Kauf von vier neuen Fregatten. Griechenland betont immer wieder, es sei bereit, die Differenzen im Zusammenhang mit dem Erdgaskonflikt mit der Türkei friedlich zu lösen. Wolle die Türkei dies ebenfalls und komme es dennoch zu keiner Einigung, könne man das strittige Thema der Ausschließlichen Wirtschaftszonen (AWZ) vor den Internationalen Gerichtshof bringen.

dpa/dtj

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