Erdoğan: „Islamophobie weltweit ächten“

Anlass ist der islamfeindliche Schmähfilm, der derzeit auf Youtube zu sehen ist. Darin wird der Prophet Mohammed beleidigt. In vielen muslimischen Ländern hat der Film zu Demonstrationen und Ausschreitungen geführt. In der blieb es hingegen verhältnismäßig ruhig, was auf die Reformen der letzten Jahre zurückführt.

Die UN-Vollversammlung am 25. September will der Ministerpräsident nutzen, um eine UN-Initiative der Türkei gegen Islamophobie einzubringen. Genauso wie sein Land verurteilt habe, müsse auch der Westen ein Zeichen gegen die zunehmende Islamfeindlichkeit setzen. „Die Freiheit des Denkens und des Glaubens endet dort, wo die Freiheit des Denkens und Glaubens der anderen beginnt“, sagte Erdoğan.

Auch die türkische Gesetzgebung solle entsprechend erweitert werden. Er werde sich dafür einsetzen, dass in seinem Land blasphemische und beleidigende Handlungen und Aussagen geahndet werden.