Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (r), Russlands Präsident Wladimir Putin (M) und der iranische Präsident Hassan Ruhani stehen am 22.11.2017 für ein Gruppenbild in Sotschi (Russland) zusammen. In Sotschi wollen die drei Präsidenten über eine politische Lösung des Syrien-Konflikts beraten. Foto: Kayhan Ozer/Pool Presidential Press Service/AP/dpa
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Angesichts der Proteste im Iran hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani in einem Telefongespräch seine Unterstützung zugesagt. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete am Mittwoch unter Berufung auf Quellen im Präsidialamt, Erdogan habe in dem Gespräch deutlich gemacht, dass er Ruhanis Auffassung teile, wonach sich Demonstranten an die Gesetze halten müssten.

Für die Türkei sei der «Schutz des gesellschaftlichen Friedens und der Stabilität des Irans» wichtig, sagte Erdogan demnach. Ruhani sagte nach Angaben von Anadolu, er hoffe dass die Proteste in einigen Tagen vorbei seien.

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Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte nach einem Bericht der Zeitung «Hürriyet» vor türkischen Journalisten: «Wir wollen, dass die Zusammenstöße umgehend aufhören und die Stabilität zurückkehrt.» Es gebe lediglich zwei Personen, die die Proteste im Iran unterstützten, das seien der US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. «Wir sind gegen jegliche Einmischung von außen», sagte Cavusoglu laut «Hürriyet».

Schon am Vortag hatte das türkische Außenministerium von einer Einmischung ausländischer Kräfte gewarnt und sich besorgt über die Eskalation der Proteste im Iran gezeigt.

dpa

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