Beim Hinspiel im September durften tausende Fenerbahçe-Fans in Frankfurt ihr Team unterstützen. Foto: fenerbahce.org

Eintracht Frankfurt muss beim letzten Gruppenspiel der Europa League in Istanbul ohne eigene Fans auskommen. Gegen Fenerbahçe will der Bundesligist den Einzug in die K.o.-Phase klarmachen.

Für das Spiel zwischen Fenerbahçe und der Eintracht am 9. Dezember wird es „aufgrund rechtlicher Vorgaben“ kein Gästekontingent geben, wie die Hessen am Dienstag mitteilten. In der Türkei dürfen sowohl in nationalen als auch internationalen Wettbewerben keine Ticketkontingente für die Gastvereine zur Verfügung gestellt werden.

Dies geht aus einer pandemiebedingten Entscheidung des Türkischen Fußballverbands (TFF) hervor. Der Bundesligist, der am letzten Spieltag den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen will, erhält stattdessen ein von der Europäischen Fußball-Union UEFA vorgeschriebenes Kontingent auf der Haupttribüne.

Kein freier Ticketverkauf

Für diese Karten soll es aber keinen freien Verkauf geben. Die Hessen raten deshalb „ausdrücklich davon ab, zum Spiel in die Türkei zu reisen“ und warnten davor, Karten über andere Kanäle zu erwerben. In der Vergangenheit sind oft tausende Fans mit der Eintracht zu Europa-Auswärtsspielen gereist.

Fener hat keine Chance mehr auf die K.o.-Phase und wird stattdessen in der UEFA Conference League weiterspielen.

dpa/dtj