Die Übertragung des TV-Duells zwischen den Spitzenkandidaten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten, Martin Schulz (SPE) und Jean-Claude Juncker (EVP), in der „Wahlarena“, brachte für die ARD miserable Einschaltquoten. Dies berichtet die „Junge Freiheit“.

Nur 8,6% der Fernsehzuschauer insgesamt und lediglich 2,9% in der Altersgruppe zwischen 14 und 49 wollten den beiden Kandidaten dabei zusehen, wie diese jeweils ihre Plädoyers für die Verlagerung weiterer Kompetenzen nach Brüssel begründeten.

Die jüngste, auf dem Portal „Spiegel online“ veröffentlichte Umfrage zur EU-Wahl in Deutschland sieht CDU und CSU zusammen bei 37% der Stimmen, was ein ganz leichtes Minus gegenüber 2009 bedeuten würde, wo die Union auf 37,9% kam. Die SPD könnte auf 27% hoffen, was ein deutliches Plus gegenüber den freilich besonders blamablen 20,8% von vor fünf Jahren bedeuten würde.

Die Linke (+1,5%) und Bündnis 90/Die Grünen (-3%) kämen auf jeweils 9% der Stimmen. Die eurokritische Alternative für Deutschland würde bei ihrem ersten Antritt auf 7% kommen und damit mehr als doppelt so viel Zuspruch verzeichnen können als die FDP, die mit 3% fast zwei Drittel ihres Anteils verlieren würde.